Autor: Roland Fellner

OGÄN1 – HAGE2: 4:6 Niederlage nach 4:2 Führung!

Eigentlich fehlt mir die Lust, nach dieser bitteren Niederlage einen Bericht zu schreiben, da ich mich gar nicht mehr an den gestrigen Abend erinnern will. Vielleicht helfen aber ein paar kurze Worte bei der Verarbeitung des Erlebten.

Nach überraschenden Siegen von Christian und Roland gegen Martin Parzer sowie zwei Siegen von Thomas gegen Markus Haller und Moritz Sommer führten wir bereits mit 4:2 (die Niederlagen kassierte Roland gegen Moritz und das Doppel). Als dann Christian nach 0:2 Satzrückstand gegen Haller im 5. Satz Matchball hatte, glaubten wir bereits, zumindest einen Punkt sicher zu haben. Doch es kam anders: Haller wehrte den Matchball ab und verwehrtete seinen fünften Matchball zum 16:14.

Auch Thomas konnte gegen Parzer den Sack nicht zumachen. Er kämpfte sich zwar nach 0:2 Satzrückstand in den 5. Satz, aber auch er ging als Verlierer von der Platte. Christian konnte anschließend gegen Sommer leider nur den 1. Satz gewinnen und Roland war – ein wenig gehandicapt von einer Rückenverletzung – gegen Haller nur zu Beginn ein ebenbürtiger Gegner. Beide Spiele gingen somit in 4 Sätzen verloren und aus der guten Ausgangslage wurde um 00:30 Uhr eine 6:4 Niederlage.

Als Fazit kann ich nur sagen: wenn uns Fortuna irgendwann einmal auch nur die Hälfte der Netz- und Kantenbälle zurückgibt, die wir heuer bereits gegen uns hatten (und das meist bei entscheidenden Bällen), dann wird es für den jeweiligen Gegner schwer werden 😉

OGÄN1 – MATZ2: Endlich der erste Sieg in der OL!

Auf Wunsch beider Mannschaften wurde das Spiel der 9. Runde vorverlegt und fand mit Platztausch in Matzen statt. Das erste Spiel bestritten gleich die früheren Mannschaftskollen Hannes Kargl und Roland Fellner. Und es wurde ein atypisches Spiel der beiden. Normalerweise gingen diese Spiele meist über 5 Sätze, doch diesmal konnte sich Roland nach fast fehlerlosem Spiel auf 9, 4 und 3 durchsetzen. Kalt erwischt nennt man das!

Anschließend hatte Thomas Amon mit Hermann Wegscheider mehr Probleme als ihm lieb war. In den entscheidenden Phasen konnte er sich aber immer wieder steigern und gewann auf 11, 9 und 13. Auch Christian Franz startete gegen Reinhard lang stark und führte 2:0. Reinhard konnte jedoch auf 2:2 ausgleichen. In 5. Satz führte Christian schon 7:3, dennoch konnte sich Reinhard knapp durchsetzen.

Von dieser Niederlage etwas geschockt starteten Thomas und Roland im Doppel sehr schwach und waren rasch 0:2 im Rückstand. Durch konzentriertes Spiel gelang jedoch die Wende und wir gingen 3:1 in Führung. Eine Wende war auch im nächsten Spiel nötig, da Thomas gegen Hannes bereits 2:1 zurück lag. Gott sei Dank konnte er die Sätze 4+5 jeweils auf 8 für sich entscheiden.

Nun war Roland gegen Reinhard an der Reihe. Nach wichtigen Tipps von Herbert Mölzer, der uns ebenso wie Raimund Pawelka unterstützte, zum Thema „Wie spiele ich richtig gegen Noppen“ war es ein reines Konzentrationsspiel, das Roland in den entscheidenden Phasen richtig umsetzte und in 4 Sätzen gewann. Der erste Punkt in der OL war somit bereits fixiert. Und es wurde auch der erste Sieg in der OL, da Christian im letzten Spiel des Abends zum Großteil souverän gegen Hermann (in 4 Sätzen) gewann.

Der Sieg fiel mit 6:1 vielleicht etwas zu hoch aus, aber das soll und nicht stören. Es war auf jeden Fall ein guter Start in die „englische Woche“ für OGÄN1, denn am Donnerstag ist man in Klosterneuburg zu Gast und am Montag, 1. Dezember findet das Heimspiel gegen ZIST1 statt. Dazwischen müssen wir auch noch gegen HAGE2 spielen. Wann genau, wissen wir noch nicht!

OGÄN1: Auch gegen HAGE1 war nichts zu holen!

Am Montag Abend fand das Nachtragsspiel der 3. Runde in der Oberliga A zwischen OGÄN1 und HAGE1 statt. Nachdem beide Mannschaften in der Standardbesetzung antraten war für uns klar, dass ein Punkt nur dann möglich ist, wenn wir das Doppel gewinnen, Thomas gegen Helmut Jäger und alle Spieler unserer Mannschaft gegen Robert Reisenhofer erfolgreich sind.

Das Spiel verlief dann auch nach Matchplan – nur das Doppel konnten wir leider nicht gewinnen! Trotzdem erfreulich – weil nicht selbstverständlich, dass Thomas gegen Helmut und Robert und auch Christian gegen Robert gewinnen konnten.

Etwas entäuschend war, dass wir in den anderen Spielen (Roland und Christian gegen Helmut und alle gegen Patrick Flandorfer) doch relativ chancenlos waren und die Stärke unserer Gegner neidlos anerkennen mussten! Endergebnis somit 6:3 für HAGE1!

Abschließend bleibt der (positive) Blick in die Zukunft, denn jetzt kommen die Gegner, gegen die man sich bei entsprechender Leistung den einen oder anderen Punkt erhoffen darf!

BRUC3 : OGÄN1 – die 3. Niederlage im 3. Spiel

Doch diese Niederlage endete mit 6:2 glimpflicher als erwartet! Außerdem standen 4 der 6 Niederlagen erst nach 5 Sätzen fest. Nun zur Einzelkritik:

Thomas konnte gegen Werner Wenzel den einzigen Einzelsieg erringen, unterlag gegen Petrkova jun. nach 5 starken Sätzen und verlor nach gewonnenem ersten Satz gegen Petrekova sen. relativ deutlich. Bei ihm ist noch ein leichter Trainingsrückstand bemerkbar!

Christian zeigte zwei ausgezeichnete Spiele gegen Wenzel und Petrekova sen. und unterlag jeweils im 5. Satz gegen Gegner, die um mehr als 200 RC-Punkte stärker waren als er.

Roland war gegen Petrekova sen. mehr als chancenlos, brachte Petrekova jun. aber an den Rand einer Niederlage. Leider war bei 2:1 Satzführung und 7:5 im vierten Satz das Glück nicht auf seiner Seite!

Erfreulich war auch, dass das erste Doppel gewonnen werden konnte – so konnte man wenigstens eines der fünf 5-Satz-Matches für sich entscheiden!

OGÄN1: Neue Gegner – altes Leiden!

Donnerstag Abend traten wir die Reise nach St. Andrä-Wördern an. Viel über die Gegner wussten wir nicht, außer dass sie mit Bernhard Löwenstein einen ehemaligen U18 Staatsmeister mit über 1.900 Punkte in ihren Reihen haben. Gegen ihn war dann auch, wie erwartet, kein Satzgewinn möglich.

Das Spiel begann für uns sehr gut, da Christian die Nummer 3 des Gegners, Daniel Mayer, sicher in drei Sätzen bezwang und Thomas gegen einen starken Felix Hülmbauer ohne Satzverlust gewann.

Leider holte uns im Doppel wieder unser altes Leiden ein – wir können unsere Chancen nicht nutzen! Sowohl im ersten als auch im zweiten Satz hatten wir Satzbälle und trotzdem waren wir 0:2 zurück. Den 3. Satz konnten wir dann endlich gewinnen – das war aber zu spät, denn der 4. Satz ging wieder auf 9 verloren. Ich will das „Hätti – Wari“ grundsätzlich nicht strapazieren, ABER wenn wir die Chancen genutzt hätten, wären wir im Doppel als Sieger vom Tisch gegangen und hätten einen Punkt gemacht!

So konnte nur mehr Thomas gegen Mayer gewinnen, Roland und Chrsitian konnten gegen Hülmbauer nur Teilerfolge erzielen – er war einfach besser! Am Ende stand eine 3:6 Niederlage auf dem Spielbericht!

Nun heisst es in den nächsten Spielen gegen HAGE1 (am 29.9 zu Hause) und BRUC3 (am 17.10 auswärts) Spielpraxis sammeln, um in den anderen Spielen den einen oder anderen Punkt und hoffentlich auch Sieg einzuhamstern!

Danke an WÖRD1 – es war sehr angenehm und freundschaftlich bei Euch!

OGÄN1 verpatzt Debut in der Oberliga

Wie im letzten Spiel der vorjährigen Meisterschaft war auch zu Beginn der neuen Meisterschaft UGÄN1 zu Gast. Doch es hat sich viel verändert – die Liga, UGÄN hat einen Legionär dazu bekommen und auch das Ergebnis war leider diesmal ein anderes, da wir eine 2:6 Niederlage einstecken mussten.

Es wäre aber mehr drin gewesen, wenn…ja wenn Roland F. etwas Weniger Pech und Manuel Mattes etwas weniger Glück gehabt hätte! Dann hätte Roland nicht in 5 Sätzen verloren, sondern in 3 und zumindest in 4 gewonnen!

…wenn Thoman im zweiten Spiel nach 2:0 Satzführung weiter konsequent gespielt hätte! Dann hätte er sich nicht in 5 Sätzen gegen Robert Dittrich geschlagen geben müssen!

… wenn wir unsere Chancen im Doppel besser genützt hätten! Aber leider war es so wie es war! Thomas konnte gegen Manuel und Christian gegen Robert in 4 Sätzen gewinnen und das wars. Karol Korbel zeigte, wenn er es brauchte, was er kann, und uns die Grenzen auf. Lediglich Thomas konnte einen Satz gegen ihn gewinnen.

Die Niederlage kam erwartet, tut aber dennoch weh – wahrscheinlich auch, weil wir das Gefühl zu verlieren nach der erfolgreichen Vorsaison nicht mehr gekannt haben! Aber man muss daraus lernen. Und man sieht, dass wir in der Oberliga nur dann überleben können, wenn alles perfekt für uns läuft – und das war diesmal nicht der Fall!