Raimund wählte eine andere Aufstellung als im Hinspiel, was dazu führte, dass Florian gegen Prenner anfing. In der Hinrunde ärgerte sich Florian noch fürchterlich über die Niederlage, aber heute zeigte er, dass er es besser kann. Er konnte einen 3:0 Sieg einfahren, weil er ruhig schupfte, diese Duelle dann auch oft gewann und fast nur dann angriff, wenn sich auch eine gute Möglichkeit ergab.
Wolfi hat als nächsten Gegner Landbauer. Gegen das schnelle Spiel fand Wolfi leider nicht ganz so schnell in die Partie. Die ersten beiden Sätze musste er abgeben. Satz 3 konnte er aber gewinnen. Die steigende Formkurve half leider nicht. Wolfi musste sich 3:1 geschlagen geben.
Jetzt kam es zum Spiel von Raimund gegen Schöner. Raimund konnte seinen Gegner gut in Schach halten. Die ersten beiden Sätze gingen an ihn. Er hatte keine allzu großen Schwierigkeiten mit dem Service seines Gegners und konnte selbst einige präzise Abschläge verzeichnen. Den 3. Satz konnte sich Schöner zwar sichern, das reichte aber an diesem Abend nicht gegen Raimund, der sich den Sieg nicht mehr nehmen ließ.
Im Doppel standen sich Raimund/Flo und Prenner/Landbauer gegenüber. Im ersten Satz fanden Raimund und Flo noch nicht zu 100 % in die Partie und leisteten sich einige Unsicherheiten bei der Serviceannahme oder beim Schupfen. Der erste Satz ging also mit 11:7 an die Gegner. Den nächsten Satz gewannen sie aber dann klar mit 11:4 und der nächste ging dann auch noch an Raimund und Flo, die jetzt einen Rhythmus entwickelten. Dann vergaben die beiden allerdings einen Matchball im 4. Satz und bezahlten dafür mit einem Satzverlust und einer 5-Satz-Partie. Das sollte aber dann doch keine Probleme bereiten. Mit 11:7 gewannen die beiden das Doppel noch.
Florian durfte gleich an der Platte bleiben und spielte gegen Landbauer. Wie Wolfi zuvor kam auch er nicht sehr gut mit seinem Gegner zurecht. Er verlor den ersten Satz, nahm sich aber die Tipps der Box zu Herzen versuchte sie mit aller Kraft umzusetzen und gewann Satz 2. Aber schon den kommenden Satz musste er dann wieder abgeben. Nachdem er einen 7:2 Rückstand im 4. Satz aufgerissen hatte, musste er sich kurz etwas lauter ärgern bevor er eine Aufholjagd starten konnte. Schade, wenn man die spielerische Qualität heranzieht, dass das Match nach diesem Satz doch zu Ende war. Zum Schluss zeigten beide tolle Schläge und gute Rallys. Dass der Satz mit einem Kantenball endete störte auch nicht weiter, da der Punkt sehr schön ausgespielt wurde. Tolles Match aber leider 3:1 für Landbauer.
Konnte Raimund nach seinem Sieg gegen Schöner auch noch Prenner besiegen? Die Antwort lautete JA. Er servierte gut und ließ seinem Gegner nur im 2. Satz eine Chance, die dieser dann auch verwerten konnte. Aber alles in allem war Raimunds 3:1 Triumph nie wirklich oft in Gefahr. Eine super Leistung, bei der auffällt, dass Raimund seine 3 gewonnen Sätze jedes Mal mit 11:6 gewann. Aber das nur als kleine Randinfo.
Jetzt spielten Wolfi und Schöner gegeneinander. Im ersten Satz musste Wolfi sich noch auf seinen Gegner einstellen, speziell auf das Service, das ja ein wenig verwirren kann, wie wir wissen. Aber dann schlich sich eine gewisse Unsicherheit bei Schöner ein. Er machte ungewohnt viele Servicefehler und traf ab und an den Ball nicht. Wolfi konnte das mustergültig ausnutzen und verstärkte die Unsicherheiten des Gegners mit seinem starken und variantenreichen Spiel. Sein Gegner fand nicht mehr ganz ins Spiel und somit gewann Wolfi das Spiel mit 3:1. 1000er-Club Alarm?
Diese Partie könnte die letzte des Abends sein, wenn Raimund gegen Landbauer gewinnt. In den ersten beiden Sätzen ließ er auch nichts anbrennen, dann aber schlich sich das ein, was Raimund leider immer wieder passiert. Ein 3:0 zu spielen kann manchmal wirklich eine Herkulesaufgabe sein. Er gab sogar die nächsten beiden Sätze ab und hatte nun eine 5-Satz-Partie zu beenden. Jeder kennt die Statistik bezogen auf genau solche Situationen. Raimund wollte diese aber scheinbar einfach nur widerlegen. Er gewann den 5. Satz 11:8 und sicherte uns einen 6:2 Auswärtssieg.
Autor: Florian Prorok
Erster gegen Zweiter in der 1. Klasse OST B
Und die beiden partizipierenden Mannschaften waren OGÄN 4 und ENKÖ1. Die Hinrunde verlief ja für Gänserndorf gegen diese Mannschaft nicht nach Plan, verlor man doch recht deutlich.
Etwas anders aufgestellt fing Florian gegen Neustetter an. Im ersten Satz setzte sich seine Form von Matzen fort. Er schaute dem Ball nur hinterher und hatte im ersten Satz bloß 3 Punkte zu verzeichnen. Wolfi gab ihm dann ein, zwei taktische Hinweise und Florian war wie ausgewechselt. Er gewann Satz 2 mit 11:6 und hatte danach auch so gut wie immer die Kontrolle über das Spielgeschehen behalten. Mit etwas Glück gewann er auch Satz 4 mit 11:8. Ergibt einen unerwarteten, aber sehr verdienten 3:1 Sieg.
Wolfi wollte nun natürlich nachziehen und hatte Poltschek als Gegner an der Platte. Immer dran aber nie entscheidend vorne war es eine mühsame Partie für Wolfi. Im ersten Satz konnte er noch gut mithalten, dann wurde es immer schwieriger. Der Gegner hatte sehr viele unterschiedliche Services in seinem Repertoire und spielte scheinbar auch jeden davon. Das ließ nicht wirklich einen Rhythmus zu. Am Ende verlor Wolfi mit 3:0.
Raimund gegen Donner. Der Größenunterschied der beiden war eindeutig, was man von der Partie der beiden nicht behaupten kann. Raimund konnte sich gut absetzen. Da er den besseren Start erwischte gewann er die ersten beiden Sätze. Donner wollte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und gewann die nächsten beiden Sätze, sodass ein 5. Satz hermusste. An Spannung schwer zu toppen, waren beide auf Augenhöhe und forderten einander immer wieder heraus. Mit einer kleinen Portion Glück im richtigen Moment, konnte sich Donner durchsetzen.
Raimund und Flo spielten nun im Doppel gegen ihre Gegner aus den Einzeln. Es formierten sich Donner und Neustetter. Der Start gehörte den Gästen, obwohl niemand im ersten Satz wirklich brillieren konnte. Die Ballwechsel waren selten mehr als 3 Berührungen – es war also entscheidend wer besser servieren bzw. annehmen konnte. Raimund und Flo wurden nach Seitenwechsel sicherer und Raimund gelangen immer öfter seine gefährlichen Rückhand-Abschläge, was unser Spiel um einiges erleichterte. Aber Satz 3 ging wieder an die Gegner. Satz 4 wieder an uns. Scheinbar gab es eine bessere Seite. Im letzten Satz blieben beide cool und wir konnten das Doppel mit 11:8 gewinnen.
Florian spielte dann gleich gegen Poltschek weiter. Kaum eingespielt, ging es auch schon fulminant zur Sache. Florian gewann prompt mit 11:3. Auch Satz 2 verlief ähnlich. 11:2. Die Servicevariationen konnte Florian gut entschärfen und man hatte wirklich zum ersten mal seit langem wieder einmal das Gefühl, dass Florian weiß, was er vorhat und das auch umsetzen kann. Auch dank guten Services konnte er auch noch den dritten und somit letzten Satz der Partie gewinnen. Ein 3:0 Sieg für Florian und somit stellte er auf das zwischenzeitliche 3:2.
Raimund gegen Neustetter. Immer wieder sagte Raimund schon, es sei so eine Art Angstgegner für ihn. Wird er das Blatt heute wenden können? Unglücklicherweise nicht. Es war zwar sehr knapp in den ersten beiden Sätzen, (beide auf Unterschied) aber dann ging nichts mehr. Raimund musste sich nach tollem Spiel zu Beginn dann doch mit 3:0 geschlagen geben.
Wolfi kam nun gegen Donner an die Reihe. Wolfi spielte sehr gut in der Hinrunde gegen die derzeitige Nummer eins der Rangliste. Auch heute war es sicher kein schlechter Auftritt, aber Donner zeigte Wolfi dann doch die Grenzen auf. Sobald Wolfi einen nicht ganz so guten Ball spielte nutzte sein Gegenüber diese Chance. Und Bälle, die den Weg in seine Vorhand fanden, waren oft ebenso gefundenes Fressen. Mit 11:8 11:8 und 11:7 war ihm leider kein Satzgewinn vergönnt.
Raimund kam nun gegen Poltschek an die Reihe. Kein einfaches Spiel, aber es wäre nicht Raimund wenn er nicht zumindest ein Match gewinnen würde. Gegen Poltschek musste er lediglich Satz 2 mit 11:8 aus der Hand geben. Sonst gewann er mit 11:9 11:9 und 11:6. Auf Raimund ist eben Verlass.
Macht Florian die kleine Sensation perfekt und kann auch gegen Donner gewinnen? Davon war Florian weiter entfernt als er dachte. Er fand überhaupt nicht ins Spiel, fand kein Mittel und war demzufolge auch nicht mehr ganz so sicher. Nur im letzten Satz konnte er respektable 7 Punkte verzeichnen. Schade, aber nichtsdestotrotz eine grandiose Leistungssteigerung an diesem Abend.
Jetzt geht es ums Unentschieden. Wolfi gegen Neustetter. Ein abermals hochspannendes Match, das seinen Höhepunkt im dritten Satz fand, der mit 14:12 zugunsten von Neustetter entschieden wurde. Satz 1 gewann ebenfalls Neustetter, Satz 2 konnte sich Wolfi sichern. Aber nach so einem nervenaufreibenden Satz, der auf Unterschied ausgespielt wurde, ist natürlich das Mentale sehr entscheidend. Das mag mitunter ein Grund für die Niederlage nach 11:7 im vierten Satz gewesen sein. Eine 6:4 Niederlage ist trotzdem eine enorme Steigerung gegenüber der Hinrunde, ein Unentschieden hätten wir natürlich erreichen wollen, aber es geht in die richtige Richtung.
OGÄN4 gegen MATZEN5
Nach Platzwechsel in der Hinrunde spielten wir diesmal in Matzen. Raimund startete ausgezeichnet mit einem 3:0 Sieg über Kosychev. Der brachte zwar einiges zurück, aber Raimund behielt dann doch in jedem Satz die Oberhand.
Florian verlor dann doch recht überraschend gegen Hansi. In der Hinrunde konnte er noch mit 3:1 gewinnen. An diesem Abend vertraute er aber augenscheinlich seinem eigenen Spiel nicht und spielte das Spiel seines Gegners mit. Dadurch schupfte Florian oft Bälle, die er für gewöhnlich ohne zu zögern abschlagen würde. 3:0 für Hansi.
Wolfi schaffte es leider auch nicht gegen Schnirch groß aufzuspielen. Gegen die doch nicht ganz 0815-Spielweise von Schnirch konnte Wolfi nicht oft genug brillieren und verlor leider auch ohne einen Satzgewinn.
Im Doppel fand dann das bis dato engste Spiel statt. Raimund und Flo forderten Schnirch und Kosychev. Der erste Satz ging noch an OGÄN. Dann wurde es noch enger und Matzen gewann den nächsten Satz, auch den dritten Satz konnten die Gegner mit 15:13 gewinnen. Zu guter Letzt gewannen die Matzener auch Satz 4 mit 11:9 und sicherten sich das Doppel. Aber das Duo Raimund/Florian wirkte ein bisschen unsicher im Vergleich noch zur Drösing-Partie.
Florian hatte nun Kosychev als Gegner und meinte noch zu Wolfi, dass er jetzt 3:0 gewinnen würde. Gesagt – getan. Aber es war trotzdem schwieriger als Florian sich das erwartet hatte. Kosychev brachte wieder einmal sehr viele Bälle zurück und machte einige gute Rückhand-Schläge, aber dennoch blieb es beim angekündigten 3:0.
War das die spannendste Partie des Abends? Jeder der das gesehen hat, muss dem zweifelsfrei zustimmen. Raimund gegen Schnirch war ein Krimi, besser als so mancher Bestseller. Die ersten beiden Sätze gewann Schnirch, aber Raimund begann sich auf das Spiel einzustellen und mit guten Tipps von Roland Fellner, der sich diese Partie nicht entgehen ließ, fand er den Anschluss. Es brach der 5. Satz an. Kein gelungener Satz von Raimund der von seiner Box beim Stand von 2:8 Rückstand ein Time-Out bekam. Was dann geschah: Raimund nahm sich die Tipps zu Herzen, Schnirch war verunsichert, Raimund kämpfte weiter bis zum Stand von 9:10 und unter einem Wutschrei musste Raimund das Spiel doch an Schnirch abgeben. Aber trotzdem, das war ganz großes Kino.
Wolfi spielte nun gegen Hansi. In dieser Partie ging Wolfi als Sieger hervor. Nachdem er den ersten Satz gewann, musste er aber Satz 2 auf Unterschied abgeben. Aber die kommenden zwei Sätze ließ er wenig anbrennen, attackierte clever und nicht so oft ungestüm. Das ist dann am Ende ein 3:1 Sieg.
Florians letztes Spiel war gegen Schnirch. An diesem Abend noch ungeschlagen ging Schnirch in die Partie. Florian spielte die ersten beiden Sätze wesentlich besser als die meiste Zeit des restlichen Abends, aber verschlief oft den Anfang und hatte in den ersten beiden Sätzen mit einem 4-Punkte-Rückstand zu kämpfen. Er verlor beide Sätze auf 9. Der 3. Satz war Frustration pur bei Florian. Nicht nur 4 Punkte hätte er aufholen müssen, diesmal waren es schon 8. Nach einem Schupfduell, das Florian merklich nervte, wurde er immer unruhiger, bis er den Ball unter einem lautstarken Schrei völlig ohne nachzudenken ins Netz beförderte. Er entschuldigte sich und verlor den Satz 11:3.
Wolfi hatte mit Kosychev teilweise seine Probleme. Eine enge Partie, in der sich aber Wolfi als der bessere erwies. Wolfi gab einen Satz ab gewann aber verdient mit 3:1.
Remis oder Niederlage? Wieder einmal musste Raimund das retten was noch ging. Raimund gegen Hansi. Den ersten Satz musste er etwas überraschend noch abgeben. Dann machte er ernst und Hansi hatte dem Spiel von Raimund nur mehr wenig entgegenzusetzen. 3:1 Sieg. Somit 5:5 gesamt.
Ein Danke auch noch an die Zuschauer, die zahlreich erschienen sind und sehr fair waren
Auf nach Drösing
OGÄN 4 – wieder in der Standardbesetzung – war zu Gast in Drösing.
Wolfi eröffnete mit einem starken Spiel gegen Schönauer die Begegnung. Die ersten beiden Sätze dominierte Wolfi fast nach Belieben, dennoch musste er den dritten Satz abgeben. Aber er ließ sich nicht verunsichern und konnte einen im Endeffekt ungefährdeten Sieg einfahren.
Das Duell der beiden „Einser“, wenn man das so sagen möchte stand an. Raimund spielte gegen Donis. So richtig zur Sache ging es gefühlt aber erst im fünften Satz. Zuvor war immer einer sehr viel besser oder es gab einfach keine langen Ballwechsel. Im letzten Satz war es dann aber ein offener Schlagabtausch, den Raimund zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
Florian war dann gegen Dobesch gefordert. In der Hinrunde konnte er noch 3:0 gewinnen, aber diesmal forderte Dobesch ihn deutlich mehr. Nichtsdestotrotz gewann Florian mit 3:1 und OGÄN ging damit mit 3:0 in Front.
Im Doppel fühlten sich Raimund und Florian gerüstet, zumal die beiden sich gut im Training vorbereitet hatten. Dobesch und Schönauer traten an und gewannen prompt Satz 1. Nach kurzer Taktikbesprechung erging es Raimund und Flo schon wesentlich besser. Nachdem sie nun ihren Rhythmus gefunden hatten, ließen sich die beiden keinen Satz mehr nehmen und erhöhten auf 4:0.
Partie Nummer 5 bestritten Florian und Schönauer. Im ersten Satz hatte Florian – wie auch schon aus Werbungen bekannt – „nichts zu verschenken“ und gewann mit 11:2. Der nächste gestaltete sich schwieriger aber mit Bauchweh gewann Florian auch diesen Satz. Der dritte Satz war dann nur noch Formsache. Somit 5:0.
Der erste Matchball des Abends. Würde Wolfi nun gegen Donis gewinnen, wäre die Partie entschieden. Es fing auch gut an. Wolfi gewann Satz 1. Dann verlor er leider etwas den Anschluss und die nächsten beiden Sätze. Fast hätte er das Match noch gedreht, aber Satz 4 – der sich als Krimi entpuppte – ging mit 16:14 an Donis.
Dann eben der 2. Matchball, oder? Raimund gegen Dobesch. Prompt stand es 2:0 für Raimund der tadellos spielte, geduldig aber im richtigen Moment dann mal angriff. Dann gab er allerdings einen vielversprechenden Vorsprung leichtsinnig aus der Hand und musste nach vergebenen Matchbällen nun seinem Kontrahenten die übrigen Sätze überlassen.
Das kam jetzt für Florian doch unerwartet, nochmal spielen zu müssen. Donis blieb ihm noch als Gegner. Der allerdings war Florian beinahe immer einen Schritt voraus. Florian konnte keinen Satz gewinnen. Das lag nicht – wie Florian sich immer wieder ärgerte – am Gegner, weil er sich bei der Serviceannahme sehr viel Zeit nahm, um seine Handflächen vom Schweiß zu befreien, sondern vielmehr war der Gegner einfach an diesem Abend stärker.
Mittlerweile stand es 5:3. Es war ein schwieriges und anstrengendes Spiel zum Zuschauen, aber sicher noch mehr zum Spielen. Wolfi hat gute Phasen, sein Gegner auch. Wer hier gewinnt musste im 5. Satz ermittelt werden. Wolfi war ruhiger und gewann 11:7.
Summa summarum steht der Sieg mit 6:3 zwar etwas wackeliger als in der Hinrunde, aber er steht. Nächster Gegner ist Matzen.
Eisiges Cupmatch gegen Baden
Bei eigentlich unzumutbaren Temperaturen spielten wir in der 2. Runde des Cups gegen die Mannschaft aus Baden.
Raimund war als erster gegen Pichler an der Reihe. Mit seiner Noppe bereitete er seinem Gegner große Schwierigkeiten in den ersten beiden Sätzen. Ein 3:0 ging sich trotz der Dominanz aber nicht aus, denn Pichler lernte sich besser auf Raimunds Spiel einzustellen und luchste ihm den nächsten Satz ab. Nach Seitenwechsel ließ Raimund aber nichts mehr anbrennen und gewann die Partie 3:1.
Florian spielte dann gegen Smejkal. Es erwartete Florian ein sehr eigenartiger Spielstil, auf den er sich während des ganzen Spiels nicht wirklich einstellen konnte. Trotz Coaching von Herbert verlor er die ersten beiden Sätze. Im 3. Satz fand Florian etwas besser ins Spiel und gewann – etwas glücklich – diesen Satz mit 11:9. Trotzdem konnte er seine Niederlage nicht mehr vermeiden. 3:1 für den Gegner.
Wolfi spielte jetzt gegen Klinger. Wolfi blockte die Bälle zwar früh und gut, aber gegen diesen Gegenspieler half das trotzdem nicht. Wolfi hatte in allen Sätzen das Nachsehen gegen Klinger. Aber damit war Wolfi nicht alleine. Gegen diesen Gegenspieler hatten wir alle heute keinen Meter.
Florian könnte mit einem Sieg gegen Pichler jetzt wieder ausgleichen. Diese Partie war sehr ausgeglichen. Florian gewann die ersten beiden Sätze auf 2 Unterschied. Im dritten Satz verlor er etwas den Faden, konnte sich aber irgendwie von 2:8 noch auf 8:8 zurückkämpfen, verlor den Satz allerdings trotzdem, ebenso wie den nächsten. Eine 5-Satz-Partie stand also bevor. Florian der körperlich nach überstandener Krankheit noch nicht ganz auf der Höhe war, spielte zwar gut tat sich aber schwer. Herbert nahm dann ein Time-Out, das zu einem guten Zeitpunkt gewählt wurde, kurze Zeit darauf nahm auch der Gegner eines. Aber erstaunlicherweise ging Florian als Sieger mit 11:8 hervor.
Es wurde nicht wärmer und so manch einer zog sogar Handschuhe an.
Raimund gegen Klinger lautete die nächste Begegnung. Raimund konnte mit seiner Noppe gegen Klinger leider nicht so viel Schaden anrichten wie in seiner ersten Begegnung. So fehlten ihm oft ein paar Punkte. Wie auch Wolfi vorher gelang ihm kein Satzgewinn.
Wolfi spielte nun gegen Smejkal. Gegen die seltsame und teilweise unmotiviert wirkende Spielweise des Gegners fand Wolfi kein passendes Mittel und konnte sein Spiel nicht durchbringen. Ein Satzgewinn blieb ihm zudem leider auch verwehrt.
Florian spielte jetzt auch noch gegen Klinger. Aber am heutigen Tag konnte dem Badener keiner von uns das Wasser reichen. Florian machte zwar den einen oder anderen tollen Punkt, aber dabei blieb es dann auch, ohne Satzverlust beendete Klinger das Match und holte den Gästen den Sieg.
Chaos, Verzweiflung, Frustration – Sieg?
Wo soll man bei dieser Begegnung nur anfangen?
Der Start von OGÄN4 gegen SGAS5 verlief noch wie geplant, oder wovon man eben ausgehen durfte. Raimund als solider Einser gewann gegen Chmelan glatt in 3 Sätzen.
Dann spielte der für Wolfi eingesprungene Martin gegen den Ranglistenstärksten der Gegner Nemcovic. Den ersten Satz gewann überraschend Martin, musste sich aber im 2. Satz wieder geschlagen geben. Im 3. Satz hatte Nemcovic ein völliges Blackout, den Satz gewann Martin nämlich gleich mit 11:3. Er konnte die kleine Sensation sogar komplettieren und gewann auch Satz 4 mit 12:10.
Florian spielte danach gegen Stevove. Den ersten Satz konnte er noch easy mit 11:4 gewinnen. Das Problem an solchen Sätzen ist aber, dass man die Spannung sehr leicht verliert und genau das ist ihm zum Verhängnis geworden. Den 2. Satz verlor er noch zu 8 und dann hatte er komplett ausgesetzt. Er konnte sich auch dank gutem Mentalcoaching wieder erfangen und rettete sich in den 5. Satz. Aber darin scheint aktuell das Problem zu liegen. Wie schon in den vorigen Partien verlor er *****knapp im 5. Satz auf Unterschied.
Soweit noch nichts passiert. Dann gings zum Doppel. Raimund und Flo gegen Stevove und Nemcovic. Ein sehr guter Start von Raimund und Flo, die sehr energisch agierten und angriffslustig den ersten Satz zu 5 gewinnen konnten. Der 2. verlief etwa gleich. Wir hatten noch einige Kleinigkeiten besprochen, als es im Corner des Gegners zu unbekannten ( weil Slowakisch) Wortgefechten kam. Da zog Nemcovic seine Jacke an, nahm seine Tasche und zog von Dannen. Er kam auch nicht mehr zurück, was uns einen 3:0 Sieg bescherte.
Nach Verwirrung ging es dann aber weiter. Die nächste Partie hätten Raimund und Nemcovic gespielt, da der aber nicht mehr anwesend war, folgte Florian gegen Chmelan. Irgendwas stimmt nicht mit Florian. Im Doppel konnte er mit seiner Vorhand brillieren und war auch sonst sehr sicher in seinen Aktionen, aber im Einzel ist der Wurm drinnen. Satz 1 hergeschenkt, weil die Spannung fehlte. Satz 2 nicht konsequent gespielt. Satz 3 dann endlich mal vernünftiges Tischtennis gespielt und dann kam Satz 4. 10:9 für Florian, ein Ball der zum Schlagen so schön war, wie ein Elfer beim Fußball (ohne Goalie), ging ins Netz. Wer die Punkte nicht macht, genau, der kriegt sie. 12:10 und Sieg für den Gegner. Dass man da nicht gleich aus Rage so kräftig gegen die Banden treten muss, sodass 2 von denen umfallen, war Florian nach der Aktion auch klar. Später entschuldigte er sich dafür.
Martin und Stevove waren nun an der Reihe. Eine Achterbahnfahrt. Eine sehr enge Partie allgemein. Die ersten beiden Sätze konnte Stevove gewinnen, Martin zog mit den anderen 2 Sätzen aber nach sodass eine sehr intensive Partie abermals in den 5. Satz ging. Trotz 7:1 (Angabe ohne Gewähr) für Martin, konnte Stevove das Match noch drehen und Martin verlor unglücklich mit 10:12.
Partie 7 wurde aufgrund von Abwesenheit nicht gespielt, also war Raimund gegen Stevove dran. Mindestens genauso knapp wie die vorangegangene Partie war auch diese. Raimund fand am Anfang besser rein, Stevove holte sich Satz 2 und 3 Raimund kämpfte sich zurück, sodass Stevove gegen jeden seiner Einzelgegner im 5. Satz landete. Es war heute nicht nur bei Florian der Wurm drinnen, auch Raimund konnte den 5. Satz nicht für sich entscheiden und verlor, wie sonst, mit 11:9.
Sieg oder Unentschieden? Martin gegen Chmelan. Um das schnell mit einem alten Sprichwort zu sagen: Ende gut-alles gut. Martin war zwar nicht fehlerfrei, konnte sich aber mit 3:1 verdient durchsetzen und holte uns den so wichtigen Sieg, den einer der beiden anderen bereits weitaus früher fixieren hätte können, oder gar müssen. Aber am Ende steht 6:4 und das zählt.
Großes Danke nochmal an Martin fürs Einspringen.
Cupmatch gegen Kottingbrunn 3
Die Mannschaft OGÄN1 im Cupbewerb spielt in der Besetzung von OGÄN4 in der Meisterschaft. Heißt im Klartext, die Mannschaft wird von Raimund angeführt und durch Florian und Wolfi komplettiert.
Wolfi startete gegen Hölbel fulminant und ließ ihn nicht ins Spiel finden. Im 2. Satz erfing sich sein Gegner etwas. Trotzdem hatte man nie das Gefühl er könnte diese Partie verlieren. Wolfi spielte es mit 3:0 fertig.
Dann war Raimund gegen deren Stärksten – Joszt – dran. Das Spiel kam Raimund aber leider nicht wirklich entgegen. Er wehrte sich zwar mit Leibeskräften konnte aber die 3:0 Niederlage nicht verhindern.
Florian spielte dann gegen den einzigen Noppenspieler auf der Seite der Gegner in Person von Fangl. Den ersten Satz gewann Florian deutlich, den zweiten ließ er sich abnehmen. Dann war er wieder voll fokussiert und erkannte auch andere Schwachstellen seines Gegners, was ihm die übrigen Sätze sicherte.
Kein Doppel, dafür ein hochklassiges Match zwischen Wolfi und Joszt stand am Spielplan. Beide lieferten einen tollen Fight. Das interessante an Wolfis Gegner war, dass dieser fast ausschließlich mit seiner Rückhand angriff, darauf konnte sich Wolfi aber auch bald einstellen. Er spielte ihm die Bälle öfter kurz oder in die Vorhand und das ermöglichte unserem Wolfi die Spielgestaltung. Schlussendlich holte er sich mit 11:5 den 5. Satz und damit den Sieg in dieser Partie.
Die nächste Partie zwischen Florian und Hölbel dauerte nicht sonderlich lange. Ein souveränes und nie gefährdetes 3:0 für Florian war das Resultat dieses einseitigen Spiels.
Das bedeutete, dass Raimund den Sack zumachen konnte. Trotz leichter Schwächen punkto Konsequenz konnte Raimund Fangl in die Knie zwingen. Es endete zwar 3:0 für Raimund aber die Einzelergebnisse der Sätze waren wesentlich enger.
Aber egal, Pünktchen hin oder her. Die erste Runde im Cup haben wir somit erfolgreich absolviert.
Intensives Match in Markgrafneusiedl
Ein guter Start gelang dem Team mit Wolfis 3:0 Erfolg gegen Decker, der zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr war. Er konnte gute Abschläge landen und beging wenige Eigenfehler. Ein toller Auftakt für OGÄN4.
Raimund war gegen Fellinger J. gefordert. Im ersten Satz konnte er sich noch nicht auf das Spiel seines Gegners einstellen, ab Satz 2 war es ein recht ausgeglichenes Match, das trotzdem bereits nach 3 Sätzen endete.
Florian bekam es mit Mayer zu tun. Mayer ging sehr schnell in die Offensive und Florian hatte dem meist zu wenig entgegenzusetzen. Es blieb ihm oft nichts anderes übrig als dem Ball hinterherzuschauen. Auch diese Partie war bereits nach 3 Sätzen ausgespielt.
Dann folgte das Doppel. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns auf die Paarung Flo/Raimund festgelegt, die die Heimmannschaft schlagen sollte. Für die Gastgeber standen Fellinger/Mayer an der Platte. Durch gute Ballverteilung und geschickte Angriffe konnten Raimund und Flo die Gegner vor Schwierigkeiten stellen. Mit etwas Glück im Finish konnten Raimund und Flo sich aber schlussendlich verdient den ersten Doppelsieg der Saison holen.
Das nächste Match spielte Wolfi gegen Fellinger. Es war zeitweise zum verrückt werden, zumal es ein 5-Satz-Match war. Beide waren sehr aggressiv in ihrer Spielweise, und es entschieden oft nur Zentimeter über den Satzgewinn. Je länger das Match andauerte, desto mehr Psychospielchen musste Wolfi sich von seinem jungen Gegner gefallen lassen. Aber auch das exzessive Nutzen des feuchten Fetzen, oder das permanente Hand-an-der-Platte-abwischen brachte Wolfi nicht aus dem Konzept. Er blieb cool und konnte den letzten Satz mit 12:10 gewinnen. Ein ganz wichtiger Sieg.
Florian sollte gegen Decker nun nachlegen. Das tat er auch. Florian unterschätzte seinen Gegner zwar im ersten Satz ein wenig, gewann den Satz aber trotzdem noch. Ab diesem Zeitpunkt war sein Sieg auch nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Das Match endete mit 3:0.
Raimund gegen Mayer lautete das nächste Duell. wie der Titel des Spielberichtes ja verrät, war es eine intensive Partie. Dieses Match trug maßgeblich dazu bei. Raimund lag bereits 2:0 zurück, ehe er eine Aufholjagd starten konnte. Es war wieder eine ganz enge Kiste. Auch im 5. Satz schenkten sich die Kontrahenten absolut nichts.Dann nahm Wolfi ein wichtiges Time-Out bei 8:4. Letztendlich ging Raimund als Sieger hervor.
Florian nahm sich einen Sieg gegen Fellinger fest vor, um das Match frühzeitig zu beenden. Er war auch nicht so weit davon entfernt, aber es fehlte eben doch der ein oder andere wichtige Punkt. Erst in Satz 2 konnte sich Florian gut auf seinen Gegner einstellen und gewann diesen auch, aber sein Gegenüber spielte auch konsequent weiter und hatte schnell begriffen, dass man auch ohne Fetzen nicht auf dem Hallenboden ausrutscht. Ein verdienter Sieg für den jungen Fellinger, der mit 3:1 gewann. Im Nachhinein ist man immer schlauer, wird sich Florian wahrscheinlich auch mehrmals denken, nachdem er beim Stand von 9:9 oder 8:9 ein Time-Out seiner Box verweigerte und somit den letzten Satz hergab. Hätte er den Satz drehen können? Wir werden es nicht mehr erfahren.
Es sah schon nach einer kleinen Sensation im Match von Wolfi gegen Mayer aus, denn der erste Satz ging an OGÄN4. Den 2. Satz konnte er aber leider nicht zumachen und ermöglichte seinem Gegenspieler ins Spiel zu finden. Danach fand Wolfi nicht mehr wirklich ins Spiel zurück und musste sich nach tollem Anfang mit 3:1 geschlagen geben.
Aber wir haben ja noch Raimund. Auf Raimund war bisher fast immer Verlass, so auch heute. Bis auf einen Satzverlust gab er sich keine Blöße und gewann das Match gegen Decker mit 3:1 und somit beendete er das Spiel mit 6:4 für OGÄN4.
Das faire Publikum kann man an dieser Stelle auch nochmal hervorheben. Bei Punktegewinnen auf beiden Seiten wurde applaudiert.
OGÄN4 zum 3. Mal in Folge sieglos?
Leider ja. Wer es gesehen hat, weiß allerdings, dass OGÄN4 nicht viel knapper an einzelnen Partien dran sein konnte. Aber MARK3 hatte um einiges mehr Glück im Petto.
Wolfi fing leider nicht gut gegen Schöner an. Sein Gegner war vor allem mit seinem sehr unorthodoxen Service an diesem Abend eine Nummer zu stark und gab keinen Satz ab.
Raimund brachte uns gegen Prenner mit einem starken 3:1 wieder auf Gleichstand. Raimund gelangen einige gute Schläge und er konnte die Bälle gut verteilen. Sein Kontrahent machte selten Anstalten das Spiel zu gestalten, was Raimund oft Möglichkeiten offenbarte.
Die Kehrtwende? Florian war nun gegen Landbauer gefordert. Ein guter Start und eine prompte 2:0 Führung für den 20-Jährigen sind doch eine tolle Ausgangsposition oder? Möchte man meinen. Den 3. Satz gab er komplett aus der Hand und den 4. verlor er auf Unterschied. Und dann? Ja, genau, der 5. Satz. Er ging an den Gegner. Dass das Match zugunsten der Gäste entschieden wurde, liegt sicher unter anderem an Florians Nerven, aber ist sicher auch der 2-stelligen Anzahl an Netz- und Kantenbällen von Landbauer geschuldet.
Es mag nicht hinhauen im Doppel. Man kann nicht behaupten dass Wolfi und Raimund gegen Prenner und Landbauer schlecht spielten, aber es reichte nicht zum Sieg. Das Spiel der Markgrafneusiedler scheint zu funktionieren, Wolfi und Raimund waren aggressiv, schlugen auch gute Bälle ab, aber die Gegner wussten meistens wo der Ball landen wird. Dann kommt man auch mit einem eher statischen Spiel zu einem Doppel-Sieg.
Raimund spielte anschließend gegen Schöner. Er spielte schon einige Male gegen ihn und hatte weniger Schwierigkeiten mit dessen Service, was die Partie erheblich einfacher machte. Den ersten Satz gewann Raimund noch 11:7 und im 2. Satz nahm sich Schöner früh selbst aus dem Spiel. Ein Doppelfehler bei eigenem Service und Abschläge die ins Nichts gingen resultierten in einen weiteren Gänserndorfer Satzgewinn. Satz 3 ging dann an die Gäste und Satz 4 entpuppte sich als Krimi der schließlich doch noch von Raimund mit 16:14 entschieden wurde.
Wolfi kam auch gegen Landbauer nicht besonders gut in die Partie. Die beiden waren zwar in Satz 1 noch etwa gleich auf aber da kam Landbauer zuerst auf 11 Punkte, während Wolfi in Satz 2 einen Aussetzer hatte. Er hätte sich beinahe noch zurückgekämpft musste sich aber leider mit 12:10 und ohne Satzgewinn geschlagen geben. Leider ein gebrauchter Abend für Wolfi.
Sollte man Florian nach so einer Partie überhaupt noch spielen lassen. Ja, sofern er sich auf das Spiel konzentriert und nicht den vielen Netz- und Kantenbälle hinterherschimpft. Grundsätzlich ein gutes Spiel gegen Prenner, indem jeder immer abwechselnd einen Satzgewinn verbuchen konnte und siehe da, da sind wir wieder einmal im 5. Satz angelangt. Ein sehr intensives, wenn auch gleich aus Zuschauerperspektive sicher nicht aufregendes Spiel, weil doch die Schupferei das Spiel bestimmte, wurde beim Stand von 10:9 für Florian durch ihn selbst mit einem Time-Out unterbrochen. Leider konnte er die Tipps von Herbert nicht umsetzen und musste sich erneut auf Unterschied mit 13:11 geschlagen geben.
Raimund war an diesem Abend noch der Beste der Gastgeber, konnte uns gegen Landbauer aber auch nicht vor einer Niederlage bewahren. Er verlor in 4 Sätzen und damit endete die Partie mit einem auf dem Papier deutlichen 6:2, das in Wirklichkeit aber „sauknapp“ war und auch leicht ein Unentschieden hätte werden können.
OGÄN4 gegen AUER3
Brenner begann gegen Wolfi. Die ersten beiden Sätze gewann Wolfi. Den ersten sehr souverän, den zweiten auf Unterschied. Dann aber stellte sich sein Gegner etwas um und hatte nicht mehr so große Probleme mit dem Service von Wolfi. Das hatte zur Folge, dass Brenner alle übrigen Sätze und somit auch das Match für sich entscheiden konnte.
Raimund sollte uns nun wieder zum Ausgleich verhelfen. Sein Gegner war Luger. Den ersten Satz konnte Raimund noch auf Unterschied gewinnen, ehe er den folgenden mit der gleichen Differenz abgeben musste. Also 1:1 in Sätzen. Danach übernahm Raimund wieder das Kommando und gewann die übrigen Sätze.
Ein Spiel zum Vergessen hatte Florian gegen Lehr. Erstaunlich, wenn man weiß, dass er bereits 9:1 in Front lag und seinem Gegenüber trotzdem 13:11 unterlag. Der Schock saß doch tief und so verlor er den nächsten Satz auf 4. Im dritten Satz lieferte er sich einen Krimi um den Satzgewinn den er bei 16:14 doch verlor.
Ernüchtert, aber noch immer motiviert spielte er mit Raimund das Doppel gegen Brenner und Luger. Es war schwer ein Mittel gegen dieses Doppel zu finden, da vor allem Luger sehr gute Winkel spielen konnte. Die ersten beiden Sätze gingen an die Hausherren. Im dritten Satz gewannen Raimund und Florian etwas die Oberhand, vergeigten aber den vierten Satz und mussten sich mit 3:1 geschlagen geben. Die „Big Points“ haben eben leider unsere Gegner gemacht.
Nach dem Doppel spielte Wolfi gegen Lugar. Er verlor die ersten beiden Sätze, konnte sich aber erfangen und gewann Satz 3. Aber sein Gegner konnte sich auch wieder erfolgreich umstellen und Wolfi hatte leider einige kleine Konzentrationsschwächen und so gewannen Die Gastgeber ihre nächste Partie.
Florian wollte jetzt nochmal zeigen, dass er es doch kann, haderte aber zu viel mit sich selbst. Er verlor den ersten Satz auf 12:10. Den zweiten hätte er gewinnen können, verlor aber ebenso auf Unterschied und im dritten Satz gab er zu früh auf. Ein Schlag aus einer Entfernung von mind. 4 Metern vom Tisch, den er ziellos in die Menge beförderte, verhinderte eine nicht mehr vorstellbare Aufholjagd von 8:2 auf den mittlerweile verdienten Ausgleich von 10:10. Stattdessen gab er bei einer sehenswerten Rally den Matchball zum 11:9 her.
Raimund durfte nun gegen Lehr an die Platte, der sich weiterhin in Angriffslaune befand. Wir fanden, dass Lehrs Spielstil dem von Lukas ähnelt und er sicher 80-90% der Bälle abschlägt oder zieht. Nichtsdestotrotz lieferte unser Raimund sich mit ihm einen beachtlichen Kampf. Raimund, an diesem Abend unser Bester, war aber auch gegen das sehr schnelle und platzierte Spiel seines Gegner nur 2. Gewinner. Er kämpfte sich toll in den 5. Satz, aber da war schon ein bisschen die Konzentration und die Kondition weg, was der Gegner fast immer auszunutzen wusste.
Unter dem Strich ein gebrauchter Abend, der mit 6:1 an Auersthal geht und sicher in Ordnung geht, aber nicht in dieser Höhe. Für die Rückrunde müssen sich alle noch steigern um mehr Punkte mitnehmen zu können.
