Autor: Florian Prorok

Beim nächsten "Tschooooo" bist an Kopf kürzer

OGÄN2 gegen OGÄN1?

Ein Fragezeichen? Warum? OGÄN2 stellte wie üblich auf, aber was war bei der 1er los? Thomas Amon spielte wie üblich, aber Lukas und Franz Lehr waren nicht verfügbar. Franz Feigl und Fritz Manak sprangen ein, um eine volle Aufstellung zu bringen.

Thomas konnte 2 seiner 3 Einzel gewinnen. Er scheiterte lediglich an Leonhard. Dieser tat sich widerum gegen Fritz anfangs schwer. Penholder plus Noppe ist keine einfache Kombination. Leonhard gewann die ersten beiden Sätze mit Glück 12:10. Der letzte Satz ging zu 1 an ihn. ABER: Fritz hatte in allen Sätzen, zumindest kurz, die Führung. Chapeau!

Das Doppel war eine wirklich enge Kiste mit besserem Ausgang für Thomas/Fritz. Leonhard/Werner kamen nach Satz 1 nicht mehr so gut zurecht und verloren 3:1 in Sätzen.

Franz Feigl verlor aber doch seine 3 Einzel und somit konnte Fritz nicht mehr gegen Florian um ein X Spielen.

Endstand der etwas anderen, aber sehr interessanten Begegnung 6:3 für die 2er.

Sensation mit Ansage gegen Drösing (OGÄN2)

Die Ansage war eher als Spaß gemeint, dennoch kam sie aus dem Munde einer unserer Spieler. Aber erst mal zum Bericht.

Die Auftaktpartie bestritten Flo und Weiser. Klare Angelegenheit für Weiser, wobei Flo auch einige gute Punkte machen konnte und mit seiner Leistung großteils zufrieden sein konnte.

Leonhard musste dann gegen Kostolani spielen. Leonhard war ja generell gut in Fahrt in letzter Zeit und konnte diese Form mit in diese Partie nehmen und einen wichtigen Sieg einfahren.

Werner hatte dann Kern vor der Brust. Werner konnte sogar den 1. Satz gewinnen. Danach fand Kern aber zu seinem erwarteten Spiel und gewann die übrigen Sätze.

Es folgt Schlüsselpartie Nummer 1 – das Doppel. Leonhard/Werner gegen Weiser/Kern. Satz 1 an uns, Satz 2 klar an Drösing, dann das ganze nochmal. Im 5. Satz gingen Leonhard/Werner in der “besseren” Konstellation an den Start und konnten daraus das Maximum herausholen – 5:0 beim Seitenwechsel. Dann machten die Gegner noch ein paar “unforced errors” wie man so schön beim Tennis sagen würde und das reichte dann zum 11:3. Grandiose Doppelleistung unserer Spieler.

Leonhard spielte dann gegen Weiser. 3:2 für Weiser. (Mehr sollte ich nicht schreiben, meinte der Geschlagene, Fragen also bitte an den Spieler persönlich richten)

Flo wollte dann das Unmögliche möglich machen und Kern bezwingen. Das ging zwar nicht auf, aber auch hier hat sich Flo nicht so schlecht verkauft.

Werner hatte dann gegen Kostolani anfangs etwas zu kämpfen und musste den 1. Satz abgeben. Den 2. Satz konnte er dann knapp gewinnen. Werner zeichnete sich vor allem durch seine starken Services aus, aber auch im Spielverlauf war er an diesem Abend eine Wand. In Satz 3 und 4 hatte Kostolani wenig mitzureden und Werner konnte sich dementsprechend durchsetzen.

Wir sind nun also 3:4 hinten, also noch Chancen auf Punkte. Leonhard wollte natürlich auch als erster gegen Kern gewinnen, aber auch er merkte, dass das nicht so einfach ist. Leider eine 3:0 Niederlage. So schlecht Leonhard aber geglaubt hat zu spielen, war es wirklich nicht. Gute Leistung.

Werner hatte nun den ganzen Druck gegen Weiser. So eine Partie muss man eigentlich erlebt haben, um sie zu begreifen. Alle 5 Sätze wurden auf 2 Unterschied gespielt. Mehr Initiative zeigte Weiser, was aber aufgrund Werners Spielweise nicht als große Überraschung kam. Aber die Abwehrleistung und Kilometer, die Werner da zurückgelegt hat, waren sensationell beeindruckend. Werner hatte bereits im 4. Satz Matchbälle, konnte diese aber noch nicht verwerten. Im 5. Satz lag er immer etwas zurück, nahm aber ein wichtiges Timeout bei 9:9. Nach kurzer Beratung machte er 2 mal das gleiche Service und Weiser verschlug beide Male.

Dieser furiose Erfolg brachte Flo noch eine Partie gegen Kostolani. Selbstvertrauen ist langsam wieder da bei Flo und das merkte man auch. Der 1. Satz ging verdient mit 11:8 an Flo. Der 2. Satz sogar etwas deutlicher. Im 3. Satz wurde es aber eng. Flo musste 3 oder 4 Satzbälle abwehren ehe er den verdienten und wichtigen Sieg als 9er einfahren konnte.

Endstand 5:5. Danke an die Drösinger für die Gastfreundschaft und das gemeinsame Beisammensein beim Elfmeterschießen 😉
Wir verabschieden uns im soliden Mittelfeld und wünschen frohe Festtage.

OGÄN2 – SGSPS1 Spannung bis zum Schluss

Nach der Niederlage letzte Woche soll jetzt wieder ein Sieg her. Vor allem Florian hätte gerne mal wieder einen Einzelsieg. Er spielte keine schlechte Partie gegen Kriha, konnte aber den Sack nicht zumachen und verlor in 5 Sätzen.

Leonhard konnte uns gegen Fletl wieder auf Gleichstand bringen. Er musste zwar einen Satz abgeben, ansonsten aber ein recht sicherer Sieg.

Werner hatte dann den vermeintlich stärksten Gegner – Damm – vor sich. Das Spiel von Werner dürfte seinem jüngeren Gegenspieler aber nicht geschmeckt haben und Werner konnte sich und der Mannschaft so einen enorm wichtigen Sieg holen.

Im Doppel gegen Kriha/Damm taten sich Werner/Leonhard aber zunehmend schwer. Es setzte eine leicht überraschende 3:1 Niederlage.

Gleich nach dem Doppel spielte Leonhard gegen Kriha. Da wurde großteils mit gleichen Waffen gekämpft. Beide haben ein recht offensives Spiel und gehen oft mit dem Kopf durch die Wand. In dieser Offensivschlacht konnte sich aber, auch dank Coaching von Herbert, unser Leonhard verdient im 5. Satz durchsetzen.

Jetzt kommt wieder der klassische Florian der letzten Spiele gegen Damm. 2:0 Flo, konzentrierter Start, gute Verteilung, überlegte Abschläge. Knapp den 3. Satz verloren, ab dann wars vorbei. Da half auch das sicher gute Coaching von Herbert nichts mehr, da Florian offenbar selber nicht ganz dabei war. Er musste also weiter auf einen Einzelsieg warten.

Werner hingegen konnte seinen 2. Einzelsieg an diesem Abend, diesmal gegen Fletl, einfahren. Recht trocken und ohne wirkliche Probleme gelang Werner eine beinahe perfekte Partie. 4:3 für uns vor den letzte 3 Einzelpartien.

Leonhard startete finalen Partien gegen Damm. Der Spin den Damm in seine Vorhand brachte bereitete Leonhard öfter Probleme, aber er konnte auch toll kontern und eigene Akzente setzen. Nicht so souverän wie Werner aber durchgebracht hat es Leonhard trotzdem. Sieg im 5. Satz und das “X” somit fix.

Da Florian nicht unbedingt nochmal spielen musste, gab er Werner die Freigabe zu gewinnen. Ungücklicherweise funktioniert das nicht einfach so. Werner hatte gegen Kriha zu kämpfen. In einem wirklich knappen Spiel konnte sich Werner leider nicht durchsetzen. Aber alle 3 Einzelspiele zu gewinnen ist sehr viel verlangt. Und wofür hat man seinen 9er?

Der sollte ja genau für solche Momente da sein. Florian gegen Fletl lautete die letzte Begegnung des Abends, der sich mittlerweile sehr in die Länge zog. Schlechter Start für den Gänserndorfer, der immer 3 bis 4 Punkte hinterherlaufen musste. Gute Pausen vor dem Service halfen und die Qualität dabei entschied neben anderen Faktoren vor allem die ersten 2 Sätze für Florian. Im 3. Satz war Fletl sehr unkonzentriert. Florian machte die meisten Punkte durch Fehler des Gegners und konnte tatsächlich 3:0 gewinnen.

6:4 somit der Endstand! Wir sind zurück auf der Siegerstraße und festigen unseren Platz im sicheren Mittelfeld.

OGÄN2 – SGVW2 (Nachtrag)

Aufgrund der nicht vorhandenen Zeit letzte Woche wird in diesem Bericht zuerst noch die Partie gegen Mistelbach vom 21.11.2022 nacherzählt.

Schlechtester vorstellbarer Start für Gänserndorf, da uns Mistelbach mit einer veränderten Aufstellung überraschte. Flo spielte gleich zu Beginn gegen “Angstgegner” Huber. Die ersten 2 Sätze hielt er mit, dann ging gar nichts mehr. Sehr schwache Leistung von Flo.

Es folgten 3 5-Satz-Partien in Folge von denen wir 1 zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Leonhard besiegte Schödl, verlor aber das Doppel mit Werner gegen Schödl/Herzog. Werner musste sich auch denkbar knapp Herzog geschlagen geben.

Leonhard hatte etwas weniger Probleme gegen Huber und konnte einen Sieg einfahren. Florian zeigte danach wieder dass er derzeit kein ganzes Spiel durchgehend gut spielen kann. Da war viel brauchbares aber kein Sieg. Schödl besiegte ebenso knapp Werner und Leonhard gelang leider gegen Herzog kein Satzgewinn. Das bescherte uns an einem gebrauchten Tag eine 6:2 Niederlage.

Schwierige Verhältnisse bei Cupmatch gegen Herzogenburg

Flo begann gegen Mück und konnte Satz 1 gewinnen. Dann ging aber so wenig, dass ein Kommentar darüber Zeitverschwendung wäre.

Werner war dann gegen Schönbichler gefordert, konnte diesen aber ohne Satzverlust, aber nicht ganz ohne Probleme, besiegen.

Die erste ‘gscheite’ Partie des Abends aus Zuschauersicht war dann Leonhard gegen Vermeulen. Beide hatten ein schönes Angriffsspiel, aber Leonhard konnte sich gegen den blauen Belag des Gegners mit 3:1 durchsetzen.

Werner war dann wieder an der Reihe gegen Mück, hatte aber einen denkbar schlechten Start und lag prompt 8:0 hinten, konnte sich aber dann besser einstellen und sich herankämpfen. Leider waren seine Bemühungen vergebens, er unterlag Mück mit 11:9. Die nächsten Sätze gingen leider auch mit 2 Unterschied an Mück.

Flo hatte dann wieder ein Spiel zum Vergessen gegen Vermeulen. Guter 1. Satz, diesen sogar gewonnen, aber nachher wusste quasi keiner mehr, wie er das gemacht hat. Da halfen auch keine Trickshots mehr.

Recht schnell ging dann Leonhard gegen Schönbichler zu Ende obwohl nur 1 Satz deutlich war. 3:0 Leonhard.

Wer mitgezählt hat, weiß dass es 3:3 steht und das bekanntlich im Cup kein Endergnis ist. Leonhard/Werner stellten sich Vermeulen/Mück im Doppel. Knapper kann ein Doppel auch kaum ausgehen. Es brauchte einen 5. Satz und beinahe alle Sätze wurden auf Unterschied entschieden. Schlussendlich konnten sich unsere Männer aber mit 3:2 durchsetzen. Somit stehen wir in der nächsten Runde des Championship Cup. Wann auch immer diese stattfinden wird.

OGÄN2 – LASS1 2. Spiel in 2 Tagen

Trotzdem fit und guter Dinge fuhren wir in die nicht allseits beliebte Riedmüllerhalle nach Lassee.

Das liegt allerdings nicht an unseren sehr fairen und netten Gegnern + Publikum. Christ Manuel, Christ Patrick und Michael Potzmann stellten sich der Begegnung.

Werner startete furios gegen Christ P. Gewann Satz 1 + 2 souverän, nahm Satz 3 vermutlich etwas zu leicht und musste daher nochmal Seite wechseln. Mit 17:15!! gewann er dann doch 3:1 in Sätzen.

Flo war gegen Christ M. einem Satzgewinn nahe, hatte aber knapp vor einem vermeintlich einfachen Schlag einen Netzroller des Gegners und konnte sich dann nicht mehr in Führung spielen. Die restlichen Sätze gingen dann auch verloren.

Leonhard unterlag danach leider Potzmann mit 3:1, was ihn sehr störte, obwohl das sicher keine schlechte Partie von ihm war. Potzmann war in den wichtigen Phasen etwas ruhiger und sicherer.

Dann wollte Leonhard gleich das Doppel nicht mehr spielen. Wir konnten ihn aber dann noch überzeugen, dass das die beste Lösung ist. Werner/Leonhard lieferten gegen Christ M./Potzmann eine der besten Leistungen der bisherigen Meisterschaft ab. Es ging zwar immer hin und her und ein 5. Satz musste her, aber vielleicht macht es ja genau das aus. Knapper aber verdienter Sieg für uns.

Werner machte es etwas besser als Flo gegen Christ M. Den 1. Satz konnte er ihm abnehmen. Danach war der Lasseer einfach immer einen Schritt voraus. Somit leider eine 3:1 Niederlage.

Leonhard konnte sich gegen Christ P. mit 3:0 durchsetzen. Hier sei aber wieder gesagt, dass alle Sätze individuell knapp waren. Die Noppe des Lasseers war zwischendurch unangenehm, aber Leonhard hatte in entscheidenden Bällen die Nase vorn.

Frustrierend fand Flo seine Partie gegen einen heute sehr starken Potzmann. Es war nicht so dass nichts ging, aber gesamt war die Leistung heute nicht gut genug. Es reichte auch hier nicht zu einem Satzgewinn. Da muss Serviceannahme trainiert werden.

Bei Leonhard ging es gegen Christ M. ähnlich zu wie bei Werner zuvor. Er konnte den 1. Satz gewinnen und war dann sogar 8:4 vorne im 2. Satz, dann konnte Christ M. aber gefühlt noch einen Gang raufschalten und gewann 11:9 und danach noch die nächsten Sätze.

Werner könnte uns noch in die Verlängerung schicken gegen Potzmann, aber dieser war heute einfach zu gut. 3:0 Niederlage aus Werners Sicht.

Dieser Gegner in dieser Halle war heute eine Nummer zu groß für uns. Aber wir bleiben dran und freuen uns trotzdem auf Rückrunde gegen Lassee und generell unsere nächsten Partien.

OGÄN2 – HAGE1: Punkte sind nicht alles

Wir wurden von Moritz Sommer, Martin Parzer und Sonita Habesohn empfangen. Aufgrund letzter Ergebnisse und um etwas zu probieren haben wir etwas umgestellt, so dass Flo auf 8 und Werner auf 9 spielt. Ob sich das bewährt hat, lässt sich wohl auch nach dem Match nicht einwandfrei beantworten.

Flo startete gegen Habesohn. Dabei unterschätzte er seine Gegnerin wohl etwas und war dann nicht mehr in der Lage zu seinem eigenen Spiel zu finden. Nur im 2. Satz kam Flo bis auf 2 Punkte ran. Er hatte aber eigentlich zu keinem Zeitpunkt die Oberhand. 0:3 Niederlage.

Werner spielte dann gegen Parzer, den auf dem Papier stärksten Spieler der Hagenbrunner. Der Start war eng und einigermaßen ausgeglichen, wobei Werner die wichtigen Punkte machte und 2:0 in Führung ging. Im 3. Satz hatte er dann einen Durchhänger, erholte sich aber und gewann trotzdem mit 3:1.

Leonhard gegen Sommer war eine tolle Partie, in der beide Spieler ein schönes Angriffsspiel versuchten und so tolle Ballwechsel hatten. Leonhard geriet aber in einen 2:0 Rückstand, konnte sich aber durch genug Selbstvertrauen und Coaching seiner Kollegen gut fangen und einen 5. Satz erzwingen. Beide Spieler nahmen Time-Outs aber Leonhard konnte sich durchsetzen.

Im Doppel traten Leonhard/Werner gegen Parzer/Sommer an. Eine sehr enge Partie, die wieder einen 5. Satz brauchte. Diesmal ging der entscheidende Satz aber an die Gastgeber. Somit halten wir derzeit bei 2:2.

Flo gegen Parzer war die nächste Partie. “Dann bring ich uns jetzt wieder in Führung” meinte Flo noch vor der Partie. Denkbar schwer nach der Niederlage im vorigen Einzel. Mit etwas Glück gewann Flo aber den 1. Satz 14:12, war aber noch nicht ganz zufrieden mit seinem Spiel. Darauf folgte ein Satzgewinn von Parzer. Danach ging Flo die Partie konzentrierter an und hatte die Bewegungen des Gegners besser im Auge und ließ nichts mehr anbrennen. 3:1 Sieg von Flo – Führung wieder hergestellt.

Leonhard hatte gegen Habesohn auch zu kämpfen. Die ausgezeichnete Platzierung und Sicherheit seiner Gegnerin machte ihm das Leben schwer. Erneut 5 Sätze. Leonhard hob sich seine besten Bälle aber für den letzten Satz auf und konnte dann doch 11:5 gewinnen.

Werner spielte das letzte mal vor gefühlt 10 Jahren gegen Sommer, hatte also quasi einen neuen Gegner vor sich. Er war aber gewarnt vor der Qualität, die dieser an die Platte brachte. Die Warnung hatte er aber ziemlich schnell ignoriert, so wie es aussah. Werner spielte eine enorm starke Partie, in der ihm seine Spielweise fast perfekt aufging und er konnte sich ohne Satzverlust durchsetzen. 5:2 Zwischenstand.

Leonhard könnte den Sack gegen Parzer zumachen. Aber der hatte offenbar noch etwas zu beweisen an diesem Abend und machte mit Leonhard kurzen Prozess. 3:0 für Parzer und so ging der Abend noch etwas weiter.

Flo wollte jetzt die Partie naturgemäß beenden, hatte die Rechnung aber ohne Sommer gemacht. Flo war meist einen Schritt hinten nach. Er musste immer ausgleichen. Dann kam der 5. Satz und Flo war 8:4 hinten. Nach gutem Coaching und 2 unspektakulären aber effektiven Services, kam er bis auf 8:7 heran. Am Ende setzte sich trotzdem der wahrscheinlich bessere Spieler – Sommer – mit 11:8 durch.

Jetzt lag es an unserem heutigen Starspieler, Werner, den Sieg über die Bühne zu bringen. Werner schaffte das zwar gegen Habesohn, aber nicht ohne Probleme. Es war auch oft keine schöne Partie zum Anschauen. Wir hatten einige Schupfrallies, die viiiiiiel zu lange dauerten und Werner an den Rande der Verzweiflung brachten. Am Ende konnte er sich aber mit 3:1 durchsetzen und somit den 6:4 Sieg sichern.
Werner ist damit ganz klar unser Man of the day! Heute, 22.10. gehts um ca 15:00 gleich weiter gegen Lassee in der Riedmüllerhalle. Zuschauer sind willkommen!

MATZ1 empfängt OGÄN2 vor großer Kulisse

Die Matzner traten mit Bernhard Straihammer, Marianne Lang und Lukas Fellner an während wir in normaler Besetzung ankamen.

Der Start war etwas holprig, vor allem in Person von unserem Werner. Er fand gegen Marianne nie wirklich zu seinem Spiel und hatte in Schlüsselmomenten das Glück auch nicht ganz auf seiner Seite. So musste er eine 3:0 Niederlage hinnehmen.

Flo machte es etwas besser gegen Bernhard Straihammer, konnte aber durch Coaching lediglich Satz 3 gewinnen.

Leonhard tat sich auch etwas schwerer als erwartet gegen Lukas Fellner. Recht knappe Sätze gingen trotzdem zumeist an Leonhard, so auch der letzte Satz mit 16:14! Das wäre vermutlich etwas einfacher gegangen, vor allem ohne der zahlreichen Servicefehler, aber es hat am Ende zu einem 3:1 Sieg gereicht.

Im Doppel spielten Werner und Leonhard gegen Bernhard und Marianne. Jetzt erging es vor allem Werner besser und die beiden konnten das Doppel nicht ohne Gegenwehr, aber am Ende doch deutlich ohne Satzverlust gewinnen.

Werner und Bernhard blieben am Tisch. Ähnlich wie Flo zuvor, reichte es bei Werner auch lediglich für einen Satzgewinn. Bernhard ist allerdings der stärkste Matzner, somit ist ein Satzgewinn bestimmt keine schlechte Leistung.

Leonhard durfte dann in einem sehr ansprechenden Spiel Marianne entzaubern. Er behielt eigentlich so gut wie immer die Kontrolle über das Spiel und konnte so ohne Satzverlust gewinnen.

Flo durfte dann gegen Lukas Fellner ran. Sehr konzentriert und fast fehlerlos gewann Flo gleich die ersten beiden Sätze. Aber routinierte Meisterschaftsspieler wissen, dass der 3. Satz der schwerste ist. Demnach musste ein weiterer Satz gespielt werden. Flo machte wieder etwas weniger Fehler hatte aber leichte Probleme mit der eigenen Vorhand. Es reichte zu einem engen Satzgewinn und dem zwischenzeitlichen 4:3 Gesamtscore für uns.

Krimi Alarm der heutigen 7er. Leonhard gegen Bernhard. Leonhard war gleich voll dabei und überraschte seinen Gegner mit einem super Start. 1:0. Der folgende Satz ging dann wieder an die Gastgeber. Der nächste Satz war psychologisch gesehen enorm wichtig. Es ging sehr knapp zu. 3:3, 6:6, 9:9, 12:12, bis sich Leonhard mit 15:13 durchsetzen konnte. Dass sich Bernhard das nicht gefallen lässt, war zu erwarten und die Protagonisten durften dem gespannten Publikum einen 5. Satz bieten. Gewechselt wurde bei 4:5, danach zog Bernhard etwas davon ehe Herbert ein Time-Out bei etwa 7:4 für Matzen nahm. Auf einmal steht es 10:6 und die meisten gingen davon aus, dass der Matzner das nach Hause spielt. Die Rechnung wurde aber ohne unseren Leonhard gemacht. Er konnte alle Matchbälle abwehren und am Ende sogar noch 13:11 gewinnen. Was für eine Mammutleistung.

Werner konnte den Sack jetzt zumachen. Lukas machte es ihm nicht einfach, bot ihm aber immer wieder durch einfache Fehler (vor allem beim eigenen Service) einen Weg zurück ins Spiel an. Keine berühmte Partie von Werner, aber auch solche Spiele muss man gewinnen. Er verhinderte so die Begegnung von Flo und Marianne und konnte uns vorzeitig den 6:3 Sieg gegen Matzen sichern.

Unter den vielen Matzner Zusehern (u.a. Broser+Broser, Hansi, Leister und weitere) war auch unser Herbert, dem wir sicher den ein oder anderen Satz- oder sogar Matchgewinn zu verdanken haben, sowie Roland Fellner. Bedanken wollen wir uns aber bei allen Zusehern, die fair auch bei Punkten der anderen Mannschaft applaudiert haben.

Das Leben ist wie ein Aufzug, (OGÄN2)

manchmal geht’s rauf, manchmal runter. So weit wir auch am Start der Saison nach oben fuhren, wurden wir jetzt von der Realität eingeholt und fuhren ein paar Stockwerke hinunter.

Unsere Gegner am Samstag waren unsere Nachbarn von der Union Gänserndorf, vertreten durch Gawlik, Pamperl-Braunsteiner und Hager.

Werner lieferte sich ein sehr spannendes Duell mit dem unkonventionell spielenden Hager. Der Antispin Belag des Gegners bereitete unserem Werner des öfteren Probleme. Es ging in einen 5. Satz, welchen Werner unglücklich und denkbar knapp verlor.

Florian wollte nach seiner tollen Performance im letzten Spiel jetzt schnell den Ausgleich besorgen. Er fing auch vielversprechend gegen Gawlik an. Sehr konzentriert konnte er eine knappe aber verdiente 2:0 Satzführung erspielen. Danach wurde Gawlik aber sicherer bei seinen Abschlägen und die Platzierung von Florian wurde auch ein bisschen ungenauer. Das ergab dann, wie bei Werner zuvor, eine knappe Niederlage im 5. Satz für uns.

Leonhard konnte mit dem Ersatzschläger seines Bruders leider keine Wunder vollbringen. Der weitaus erfahrenere Pamperl-Braunsteiner war für unseren Youngster eine Spur zu stark. Leonhard spielte phasenweise gut mit und konnte sehenswerte Punkte erspielen, es reichte allerdings nicht zu einem Satzgewinn.

Beim Doppel stellten wir um und so forderten Werner/Flo die Heimmannschaft in der Besetzung von Pamperl-Braunsteiner/Gawlik heraus. Auch hier kann man sagen, dass wir gut mithielten, aber die Heimmannschaft am Ende einfach stärker war. Trotz allem war dies keine schlechte Performance von uns.

Ein Sieg wäre trotzdem schön, dachten wir uns alle. Werner versuchte das natürlich gegen Gawlik, konnte aber leider nur im 1. Satz bis auf 2 Punkte rankommen. Auch danach waren noch gute Bälle dabei, es reichte aber auch hier nicht zu etwas Zählbarem wie einem Satzgewinn.

Leonhards Geduld war dann gefragt. Er musste gegen Hager an die Platte. Dass Geduld jetzt nicht grade die Stärke eines 14-Jährigen ist, brauche ich hier niemandem erzählen. Aber mit einem ausgeborgten Schläger ging es recht gut. Leonhard konnte dem Spiel seines Gegners gut folgen und ihn so zu einigen Fehlern zwingen. Er konnte sich nach gutem Coaching auch einen Satz holen und somit einem 3:0 entgehen. Danach holte sich Hager aber wieder einen Satz und somit das Match mit 3:1 in Sätzen.

Ehrenpunkt für OGÄN? Das musste im Duell der Flos entschieden werden. Der Florian, der diesen Bericht gerade verfasst und demnach für OGÄN antrat erwischte den besseren Start, ähnlich wie zuvor gegen Gawlik. Da der andere Flo aber sehr viele Fehler machte, wusste er dass da noch was auf ihn zukommen könnte. Nach 2:0 Satzführung musste er einen Satz abgeben. Und auch Satz 4 war ein K(r)ampf. Geprägt von Verzweiflung, aber auch sehenswerten Punkten konnte sich der “OGÄN-Flo” durchsetzen und mit einem Netzroller die Partie beenden. Danke an dieser Stelle an Herbert und Verena für die Tipps!

1:6 Niederlage für uns im 3. Spiel der Saison. Wir haben somit alles einmal durchgespielt. Sieg, Unentschieden, Niederlage.
Aber wie bereits oben erwähnt, spielten wir heute großteils alle gutes Tischtennis und können uns recht wenig vorwerfen. Hier darf man verlieren, der Fokus liegt schon auf der nächsten Begegnung.

Wenn jeder 2 Spiele gewinnt, …

OGÄN2 empfing im 1. offiziellen Heimspiel der Saison die neu formierte Truppe der 1er Mannschaft aus Angern.

Flo durfte gegen Oliver Hahn spielen, der sein erstes Match nach etwa 4 Jahren Pause bestritt. Eine sehr konzentrierte Vorstellung von Flo, der keinen Satz abgab und die Vorgaben der Box gut umsetzte und somit seinen ersten Sieg in der Oberliga feiern durfte.

Leonhard war dann gegen Vician dran und konnte ebenfalls 3:0 gewinnen. Bei ihm war es aber etwas enger, da er nicht seinen besten Tag hatte. Aber auch solche Partien muss man erst heimspielen.

Werner bekam es dann mit der Nummer 1 der Gäste – Vizvary – zu tun. Es war eine sehr gute Partie von beiden Protagonisten, bei der am Ende Vizvary das bessere Ende hatte. Mit etwas mehr Glück zum richtigen Zeitpunkt hätte Werner genauso gut gewinnen können.

Jetzt galt es aber volle Konzentration auf das Doppel zu legen. Werner/Leonhard gegen Vizvary/Hahn. Ein hin und her. Wobei man das wahrscheinlich zu 99% der Tischtennispartien sagen könnte. Den 1. Satz konnten Werner/Leonhard noch gewinnen, ehe sie nach Seitenwechsel prompt einen Satz abgeben mussten. Der nächste Satz ging dann wieder knapp an die Heimmannschaft. Natürlich gewann Angern den 4. Satz und es musste ein 5. Satz her. Nach 7:2 Führung für Werner/Leonhard nahmen die Gäste ein Time-Out. Das hätte die Heimmannschaft wohl auch tun sollen, denn danach machte die Heimmannschaft kaum noch Punkte und somit ging das Doppel an unsere Gäste. 2:2 Zwischenstand vor den nächsten Einzelpartien.

Leonhard und Hahn blieben an der Platte und die Führung konnte wiederhergestellt werden. Ohne Satzverlust konnte Leonhard auch sein 2. Einzel gewinnen.

Flo trat dann gegen Vizvary an. Erneut ein starker Beginn von Flo, der sichtlich seine Konzentration aufrecht halten konnte und den 1. Satz nur denkbar knapp verlor. Dann wurde gezaubert. Sehenswerte Punkte auf beiden Seiten, aber die spektakulären natürlich von Flo 😉
Es war vermutlich Flos beste Einzelpartie seiner Karriere bis dato, die zum Glück in einem 3:1 Sieg endete. Obwohl Flo nach 10:8 Führung im letzten Satz ein Riesenfauxpas unterlief, konnte er bereits den nächsten Matchball verwerten. An der Stelle nochmal großes Danke an Herbert fürs Coaching!

Werner konnte gegen Vician eine etwas ruhigere Partie spielen und ohne Satzverlust siegreich von der Platte gehen.

Leonhard könnte uns also schon den Gesamtsieg besorgen. Ihm stellte sich aber Vizvary in den Weg. Der 1. Satz ging noch an Leonhard, dann kam aber sein Gegner wieder besser ins Spiel. Unglücklicherweise, aber leider absehbar, erlebte der Schläger von Leonhard das Spiel nicht bis zum Ende. 3:1 gewann Vizvary diese Begegnung.

Also musste Werner gegen Hahn gewinnen. Und genau das tat unser Mannschaftsführer auch. Ebenfalls 3:0, wie seine beiden Teamkollegen zuvor, wobei es ihm Hahn nicht so einfach machte.

Wir konnten somit unseren 1. Sieg einfahren. 6:3 minus 1 Schläger lautet der Gesamtscore. (Eine Entschuldigung an den Gegner für dieses Verhalten folgte und wurde angenommen)
Danke an alle die noch ein bisschen zugeschaut haben und auch gecoacht haben. Wer möchte, kann morgen ab 14:00 gerne in die Union Halle nach Gänserndorf Süd kommen, da wir bereits da unsere nächste Partie haben.