Autor: Florian Prorok

Beim nächsten "Tschooooo" bist an Kopf kürzer

Cup Erfolg in Mistelbach

Wie bereits aus dem Titel herauszulesen ist, hat sich bereits eine unserer Cup Mannschaften für das Final Four des Hauptbewerbs qualifiziert.

Jonathan, Florian und Christian Hauser traten gegen die Mistelbacher Petuely, Hollaus und Vrana an.

Flo hatte nach zuletzt ausbaufähigen Partien in der Meisterschaft auch hier wieder einen holprigen Start. Offenbar noch nicht wieder bei vollen Kräften bezwang er Hollaus erst im 5. Satz. Am Ende zählt aber der Sieg, der auf das Konto von OGÄN geht.

Christian gegen Petuely war eine recht klare Angelegenheit für die Hausherren. Ohne Satzverlust gewann Petuely souverän die Partie und stellte somit zwischenzeitlich auf 1:1.

Joni bekam von Vrana mehr Gegenwehr, als er sich vielleicht erwartet hätte. Die Antispin Beläge des Gegners stellten ihn gelegentlich vor Probleme. Am Ende reichte es aber zu einem 3:1 Satzerfolg für Joni.

Zum Schlüsselspiel kam es nun zwischen Flo und Petuely. Der Sieg für Flo stand dabei aber nie wirklich in Gefahr. Er verlor zwar den 3. Satz wegen anfänglicher Schwierigkeiten und zu vielen Experimenten, aber das ist ja bekanntlich der schwerste Satz. Danach stellte Flo wieder ansatzweise unter Beweis wozu er im Stande sein kann und gewann den entscheidenden Satz mit 11:4.

Joni hatte freilich weniger Probleme mit Hollaus, als Flo zu Beginn. Eine schöne Partie, die Jonathan aber recht kurz gestaltete, da er keinen Satz abgab.

Christian hatte nun den ersten Matchball gegen Vrana. Eine recht enge Partie, in der sich die Kontrahenten nichts schenkten. Aber es war schlussendlich der Mistelbacher Vrana, dem mehr aufging. Seine Schnelligkeit und Entschlossenheit bei den Abschlägen – sowohl Vorhand, als auch Rückhand – waren etwas zu viel für Christian an diesem Abend.

Es lag nun in den Händen der “7er”. Und das Duell der beiden Mannschaftsstärksten ging an Gänserndorf in Person von Jonathan Prager. Er ließ diesmal gar nichts anbrennen und gewann recht flott in 3 Sätzen gegen Petuely.

Damit können wir einen 5:2 Sieg verbuchen und stehen damit wie bereits in der Einleitung erwähnt unter den besten 4. Eine super Leistung der jungen und jung gebliebenen dieser Mannschaft.
Flo liegt der Cup Bewerb anscheinend besonders, hat er doch noch keine Partie in dieser Saison verloren.

Nachher haben wir uns noch mit den Mistelbacher Spielern und Gästen unterhalten und zum Spaß ein bisschen weitergespielt.
Anschließend ging es noch zum Mc Donald’s zur Nachbesprechung.

OGÄN4 zu Gast in Sierndorf

Im verschneiten Sierndorf begrüßten uns Stranzl, Mach und Ersatzspieler Trzil.

Los ging es mit Jonathan gegen Trzil. Eine enge Partie, die einen Entscheidungssatz benötigte. Im Endeffekt siegte die Matchpraxis – in Form des jungen für Gänserndorf spielenden Strasshofers.

Daniel spielte im Anschluss gegen Stranzl und brauchte einen Satz weniger. Gegen den Noppenspieler brauchte er den ersten Satz zum Einstellen. Dann gelang ihm sein Spiel besser und Daniel konnte in heiß umkämpften Sätzen mit 3:1 gewinnen.

Florian war gegen Mach das gesamte Spiel über recht nervös und traute sich zu selten selbst die Initiative zu ergreifen. Das übernahm Mach für ihn, der heute so gut wie alles getroffen hatte. Nach Coaching kämpfte Florian sich zwar in den 5. Satz, verlor aber dann doch mit 11:8.

Im Doppel spielten Daniel/Joni gegen Stranz/Mach. Ein “Rollercoaster” würde den Verlauf des Matches ganz gut beschreiben. Zuerst war das OGÄN Doppel einen Hauch vorne und konnte sich einen 2:0 Satzvorsprung sichern, dann glich das Heimdoppel auf 2:2 aus. Aber es ging ja immerhin um die weiße Doppelweste bei Daniel/Joni. Deshalb wurde es der 5. Sieg im 5. Doppel mit eben dieser Paarung.

Joni und Stranzl blieben nur sprichwörtlich bei der Platte. Das Doppel hat beiden körperlich und mental einiges abverlangt, da muss man kurz verschnaufen. Im Match konnte Joni dann seine beeindruckende Form wieder mal unter Beweis stellen. Er gab gegen Stranzl nur einen Satz ab und gewann somit 3:1.

Wiedergutmachung war für Florian angesagt. Hatte er es doch als 7er in der 1. Partie verabsäumt, einen Sieg einzufahren. Gegen Trzil tat er sich aber leichter. Satz 1 und 2 waren geprägt durch Eigenfehler des Ersatzmannes, der erst im 3. Satz wieder aktiv wurde. Diesen konnte er sich sogar mit 14:12 sichern. Mit konzentrierter Spielweise konnte Florian den Sack aber zumachen und auch einen Sieg beisteuern.

Daniel könnte es jetzt gegen Mach schon beenden. Das hätte den halb verhungerten Joni sehr gefreut. Aber wer den Konjuktiv erkannt hat, kann sich das Ergebnis etwa vorstellen. Daniel behielt zwar seine gute Form, aber Mach war heute scheinbar nicht zu stoppen – zumindest im Einzel. Diesmal verlor Daniel 3:0.

Jetzt lag es an Florian das Spiel zu beenden und schnellstmöglich in ein Lokal einzukehren, das uns Speis und Trank anbieten würde. Gesagt, getan. Aber nicht ohne Verzögerung. Eindeutig Florians beste Performance heute war dieses Einzel gegen Stranzl. In 4 engen Sätzen und mit einem Kantenball als Matchabschluss, konnte Florian den 6:2 Sieg gegen Sierndorf fixieren und die Mannschaft als Fahrer in das nahe gelegene Mc Donalds Restaurant bringen – wenn auch über Umwege.

Eine tolle Mannschaftsleistung, bei der heute keiner schwach war. So darf es gerne weitergehen.

2er Mannschaftsturnier in Gänserndorf Süd

Am 8.12.2019 veranstaltete unser Nachbarverein der Union in ihrer neuen Heimstätte ein Turnier, beim Mannschaften in 2er Teams nennen durften. Mit einer Punktegrenze von 3000 RC-Punkten fand sich auch eine Gänserndorfer Spielpaarung. Flo und Verena traten bei dem gut besetzten Turnier, welches zu großen Teilen von Christian Zernpfennig gemanaged wurde, an.

Die erste Partie brachte den ersten Sieg gegen Kohlmann/Löffler. Anschließend mussten wir gegen Polak/Andervald eine 2:1 Niederlage hinnehmen. Den einen Punkt konnte Florian gegen Andervald im Einzel holen. Wie sich später herausstellte, sollten die beiden diesen Bewerb dann auch gewinnen.
Gegen Lang/Kargl konnten wir leider keinen Sieg einfahren. Das Spiel kam kam uns nicht entgegen.

Das wars dann auch schon mit der Gruppenphase. Wir durften dann die Plätze 9-12 noch ausspielen.
Dabei haben wir die Paarung Habesohn S./Soos ausgeschalten. Verena durfte gegen Sonita Habesohn antreten und gewann nicht ganz ohne Probleme, aber schlussendlich doch mit 3:1. Florian hatte mit Karl Soos auch keine allzu großen Probleme.
Platz 9 konnten wir aber dann doch nicht “klarmachen”. Wir mussten uns der sympathischen Paarung Haferl/Lima geschlagen geben. Besonders Florian hätte seine Partie gewinnen können/müssen/sollen. Nach der 2:0 Satzführung ging er es zu passiv an und Lima fing an das Service mehr zu variieren. Das Doppel ging dann an OGÄN als Schlusspunkt. Einen Pokal pro Nase gab es trotzdem. Auch wenn die Optik nur der Hälfte des Teams gefällt.

Das Turnier dauerte recht lange. Unsere Partie gegen letztgenannte war erst gegen 20:30 vorbei. Trotzdem war es toll gestaltet. Ein gutes Buffet zur Stärkung war da und genug Sitzmöglichkeiten waren auch vorhanden. Lediglich an der kleinen Garderobe könnte man eventuell nach zusätzlichen Optionen suchen. Aber die Halle ist wirklich sehr schön. Danke auch an den Turnierleiter Roman Holecek für die gute Organisation.

Gerne wieder.

Verena, Flo und Gerhard Dichtl (v.l.n.r.)

Siehe Ergebnisdienst OGÄN4

Cooles Spiel, hier der Link für die einzelnen Partien:
https://xttv.oettv.info/ed/index.php?lid=5380&do=spiele&zeit=currentDate

Das ist die Kurzfassung für Leser/innen, die sich nur für die “Hardfacts” interessieren.

Zum richtigen Bericht: Die Hinrunde schloss OGÄN4 mit der Heimpartie gegen SGGL2 ab. Beide Mannschaften spielten in der Standardbesetzung. Nach dem tadellosen Ergebnis vom Samstag war die Heimmannschaft motiviert. So auch Florian, der gegen Reitermayer eröffnen durfte. Es benötigte einen “Einspielsatz”, ehe Florian 2:1 in Führung gehen konnte. Beim einer 8:5 Führung im 4. Satz nahm Florians Gegner ein Time-Out, das Florian nicht in die Karten spielte – er machte keinen Punkt mehr in diesem Satz. Der 5. Satz wurde nicht einfacher für den Gänserndorfer. Aber auch bei 10:7 für Reitermayer blieb Florian ruhig und konnte ausgleichen und in der Folge mit einem mustergültigen Vorhandabschlag 12:10 gewinnen.

Ein verhältnismäßig ruhiges Spiel hatte Jonathan gegen Prohaska. Er konnte – nicht ohne Gegenwehr – 3:0 gewinnen.

Daniel war der erste von uns der sich der “Doppelnoppe” Schneider stellen durfte/musste. Daniel fand recht gut ins Spiel, es fehlte aber das nötige etwas. Er konnte sich einen Satz erkämpfen, summa summarum ergibt das aber leider eine 3:1 Niederlage.

Das Doppel spielten Joni/Flo gegen Schneider/Prohaska. Lediglich der zweite Satz ging an das Heimdoppel. Es wollte nicht so recht sein. Leichte Unsicherheiten wurden immer häufiger und die Fehler mehrten sich. Zwischenstand 2:2.

Konnte auch Jonathan gegen Reitermayer bestehen? Spoileralarm: Er konnte. Was für eine Partie. Eine Partie, die natürlich 5 Sätze dauerte. Wieder konnte sich ein Gänserndorfer mit 2 Punkten Unterschied gegen Reitermayer durchsetzen. Das wird sicher eine spannende Rückrunde.

Florian spielte dann gegen Schneider. Der erste Satz ging recht schnell. 11:2 für Florian. Dass das so nicht weitergehen wird, war ihm aber auch klar, er war gewarnt. Trotz der Warnung musste er Satz 2 knapp abgeben. Das machte aber nichts. Mit teils unnötigen, aber auf jeden Fall spektakulären Abwehraktionen brachte Florian seinen Gegner zur Weißglut. (Nachmachen nicht empfohlen, bleibt am Tisch) Florian gewann, nicht zuletzt durch seine Ruhe, mit 3:1.

Daniel gegen Prohaska versprach eigentlich schon wieder einen Knaller. Wir wurden nicht enttäuscht. Knappe Sätze – vor allem der zweite, der 16:14 an Prohaska ging – prägten die Partie. Über die knappe 3:1 Niederlage ärgerte sich Daniel sehr, denn normalerweise liegen ihm solche Gegner. Aber Prohaska spielte auch sehr stark.

Jonathan macht im Match gegen Schneider offenbar da weiter, wo Florian aufgehört hat. Konzentrierte Bälle und wenig unnötige Abschläge ebneten ihm einen Sieg ohne Satzverlust und verleihten ihm zweifelsfrei eine Man of the Match Performance.

Das X gegen den Tabellenführer stand somit fest. Ein X mit Potenzial, wie Florian richtig interpretierte. Aber es war an diesem Abend offenbar nicht in Daniels Hand, dieses Spiel zu entscheiden. Nach einem “Einspielsatz” ging es zwar sehr viel besser, aber gesamt gesehen war er gegen Reitermayer zu fehleranfällig.

Es lag nun an Florian einen Sieg zu erspielen. Aber sein Gegner war Prohaska und dessen Spiel sollte ihm zwar recht gut liegen, aber Florian war nicht mehr so sicher wie vorhin noch. Es war zwar knapp, aber die “Big Points” machte zumeist Prohaska. Mit einem zu passiven Spiel, das oft zu weit hinter der Tischplatte stattfand, musste sich Florian 3:0 geschlagen geben.

Das resultiert in einem leistungsgerechten 5:5 Unentschieden. Danke an die freundlichen Gäste, die immer fair blieben und unsere Leistungen anerkannten. Danke auch an die vielen Trainierenden die oft zugeschaut haben. Tolle Atmosphäre.

Wir verabschieden uns in eine Verschnaufpause und wünschen frohe Festtage. Wer Joni und Flo noch in Action sehen mag, kann sich die Cuppartie am 15.12. anschauen. (Nichts für Langschläfer)

OGÄN4 feiert Befreiungsschlag

Gegen MARK2 konnte OGÄN4 endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Flo, Joni und Daniel spielten gegen Glaser, Winter und Riffel Jessica.

Daniel hatte heute nicht seinen besten Tag. Offensichtlich nicht ganz fit, verlor er seine erste Partie gegen Glaser mit 1:3 und konnte sich gegen Riffel in seinem geliebten fünften Satz leider knapp nicht durchsetzen.

Besser sollte es Jonathan gehen. Er konnte seine erste Partie gegen Winter mit 3:1 gewinnen. Die Sätze waren meist sehr knapp, da war nicht wirklich Spielraum für mehr Fehler.
Seine 2. Einzelpartie spielte er gegen Glaser und konnte diesen ebenfalls 3:1 abfertigen. Unser Youngster gewann den ersten Satz auf 4 und musste den darauf folgenden aber auf 5 abgeben. Das drehte sich in Satz drei wieder zu unseren Gunsten und im nächsten Satz gewann er dann auf 8.
Gegen Riffel gilt wohl der Spruch, den jeder Tischtennisspieler kennt: “Der dritte Satz ist der schwerste.” Die ersten beiden Sätze konnte er recht komfortabel gewinnen. Aber eben diesen dritten Satz musste er seiner Gegnerin überlassen. Davon ließ er sich aber nicht unterkriegen und spielte den letzten Satz souverän fertig und ließ nur 2 Punkte gegen sich zu.

Florian erfreut sich auch gerade seiner aufsteigenden Form. Gleich in seinem ersten Einzel konnte er Riffel besiegen. Eine mental sehr anstrengende Partie für beide, die Florian trotz 2:1 Satzrückstand im 5. Satz für sich entscheiden konnte. (Trotz 2 vergebenen Elfmetern)
Gegen Winter haderte Florian sowohl mit sich, als auch mit dem Coaching. Der Markgrafneusiedler spielte ein sehr schnittbetontes Spiel, das Florian zu diesem Zeitpunkt nicht perfekt entschärfen konnte. Beim Stand von 10:6 im fünften Satz für den Gegner, konnte Florian noch per Ballonabwehr den ersten Matchball abwehren und sich sogar auf 10:10 herankämpfen. Dies verursachte einen unnötigen Schlägerwurf des Gegners. (Keine Schläger oder Beläge wurden ernsthaft verletzt – bitte nicht zu Hause nachmachen) Zu passiv stehend und spielend verlor Florian dann trotzdem mit 12:10.
Den Sieg holte Florian dann trotzdem gegen Glaser ohne Satzverlust. “Funfact”: Es war das einzige 3:0 dieses Spieltags. Es waren aber immer knappe Sätze auf höchsten +3 Unterschied. Trotzdem verdient.

Dann war ja noch das Doppel. Flo+Joni spielten gegen Glaser und Riffel und gaben nur einen Satz ab. Ansonsten funktionierte das Doppel recht gut. Gab nur den berühmten dritten Satz ab.

Ein wichtiger Sieg (6:3) im – man muss es so sagen – Abstiegskampf. Einen potenziellen direkten Konkurrenten zu schlagen hilft da ungemein.
Man of the day kann nur Joni sein. ALLE Partien gewonnen. So kann/soll es weitergehen.

Ungleiche Verhältnisse?

Könnte man meinen, wenn man die Tabelle vor dem Spiel betrachtet hätte.

Unsere Gegner aus Stockerau/Spillern befanden sich ganz oben während unsere 4rer Mannschaft noch nicht ganz in Fahrt kommt und die Liga von hinten versucht aufzumischen.

Erwartungsgemäß verlor Daniel gegen Reisinger glatt in 3 Sätzen. Weniger erwartungsgemäß konnten wir aber durch Florian auf 1:1 stellen. Er konnte sich ohne Satzverlust gegen Weber durchsetzen. Es war der erst 2. Einzelsieg dieser Saison von Flo, aber mit so einer Leistung sollten es bald mehr werden. Gegen die ungeschlagene Nummer 1 unserer UL Gruppe (Wichtl) konnte auch Jonathan nicht gewinnen. Die Sätze waren zwar eng, letztendlich war Jonis Leistung aber nicht mit einem Satzgewinn belohnt worden.
Im Doppel traten – zum späteren Erstaunen unseres Oberhauptes Herbert – Joni und Flo an und boten ein tolle Vorstellung gegen Wichtl/Weber. Den ersten Satz mussten Joni/Flo noch den Gastgebern überlassen, die nächsten beiden gingen aber dann auf das Konto der Gäste. Jetzt waren sie richtig eingestellt, bis bei 7:4 im 4. Satz Wichtl ein Time-Out nahm und sein Service umstellte. Dabei vergaben Joni/Flo auch einen Matchball, um dann im 5. Satz klar und deutlich zu verlieren. Im Nachhinein betrachtet bitter.

Daniel tat sich anfangs mit Webers Spiel schwer – brauchte erst mal einen 2:0 Rückstand um richtig in die Partie zu finden. Nach übersetztem Herbert-Coaching gemischt mit den Tipps der Box, schaffte Daniel ein Comeback und gewann im 5. Satz, um den Rückstand auf 2:3 zu verkürzen.
Jonathan fing vielversprechend gegen Reisinger an, konnte diese Form aber nicht halten. Nach gewonnenem Anfangssatz kam sein Gegner immer besser in Form und bei Joni passte die Körpersprache auch nicht mehr. Somit 2:4 aus OGÄNs Sicht.
Flo konnte nun versuchen gegen den immer noch ungeschlagenen Wichtl zu gewinnen. Es war eine gute Partie von Flo, den eindeutig seine Form aus dem vorigen Einzel mitnehmen konnte, jedoch war es in Summe gesehen auch bei ihm etwas zu wenig. Ein schöner Punkt kurz vor dem 3:0 Sieg von Wichtl beendete aber Flos “Run”.

Joni hielt uns in der Folge noch im Spiel um ein “X”. Auch er konnte Weber schlagen. Er musste in Satz 3 zwar etwas zittern, spielte aber sonst sehr konzentriert. Daniel müsste jetzt gegen Wichtl gewinnen um unsere Chancen auf das Unentschieden zu wahren. Er konnte zwar einen Satz gewinnen, danach war aber leider Schluss. Die Klasse des Gegners war für das OGÄN Trio zu viel.

Somit setzte es eine 6:3 Niederlage, die aber durchaus positive Erkenntnisse brachte. Danke an die Fans Feigl/Feigl/Mölzer für’s Vorbeischauen und den Gastgebern für eine sehr faire Atmosphäre.

SGWV4 gegen OGÄN4

Standardbesetzung auf beiden Seiten plus Luka als Zuschauer und Coach auf unserer Seite trafen einander in Mistelbach.

Daniel eröffnete eigentlich gut gegen Stepan, gewann den ersten Satz, konnte diese Form aber leider nicht ganz halten.

Florian spielte gegen Krames von Satz zu Satz schlechter und konnte nur im ersten Satz gut mithalten. Mit ein wenig Glück verläuft das Match anders, aber das sagt man nachher leicht mal.

Jonathan brachte uns mit einer Glanzleistung gegen Huber wieder auf 2:1 heran.

Im Doppel spielten Flo/Joni gegen Stepan/Krames. Viel Pech und mangelnde Konzentration und Unsicherheit vor allem bei Flo waren die Gründe für die 13:11 und 12:10 Satzniederlagen zu Beginn. Da war in Satz 3 nichts mehr zu holen.

Daniel gewann dann nach hartem Kampf und Rage des Gegners in 4 Sätzen gegen Krames. und stellte auf 2:3 aus unserer Sicht.

Jonathan spielte dann gegen Stepan. Enge Partie. Hin und her. Im Endeffekt gewann Stepan im fünften Satz 11:8. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Stepans Service in heiklen Situationen absolut irregulär wurde – Stichwort 16 cm- aber da Jonathan jedes annahm, ging das Spiel wie gewohnt weiter.

Flo konnte gegen Huber trotz Noppentraining am Montag erneut nicht sein Potenzial ausschöpfen. Er haderte mit seinen vergebenen Chancen und Huber spielte sein Spiel recht souverän weiter. Außer sinnloser Balloonverteidigung und dem gelegentlich schönen Punkt war nichts zu holen.

Frustrierend ging es in Jonathans Match gegen Krames weiter, der in 3 Sätzen gewann.

Somit gewannen die Hausherren 6:2.

Nichts für Langschläfer

Die erste Cup-Aufgabe für die 2er Mannschaft war um 10:00 Sonntagmorgen in Altenmarkt im Triestingtal (SGOT) zu bewältigen. Spieler der Gäste waren Florian, Jonathan und Franz F, bei den Gastgebern Grabenweger, Grandl, Suchy.

Die Spieldauer war aus mehreren Gründen etwa so lang wie die Anreise. Alle Matches gingen nur 3:0 aus. So auch leider eines gegen uns. Franz Feigl verlor sein Auftaktspiel gegen Suchy, konnte aber gegen Grandl auch selbst einen Sieg einfahren. Florian besiegte Grabenweger und Suchy relativ komfortabel und auch Jonathan konnte gegen Grandl und Grabenweger 3:0 Siege einfahren. Der Sieg über Grabenweger stellte sich jedoch als etwas schwerer heraus, das zeigte ein Satz am 17:15 für Jonathan.

Um 11:15 stand OGÄN2 nach einem Score von 5:1 als Sieger fest und wir konnten beim MCi in Deutsch-Wagram unseren Blitzsieg gebührend feiern.

Unrühmlicher Abschluss der Saison für OGÄN3

Der letzte Bericht kommt direkt vom Mannschaftsführer.
Unsere letzte Partie fand auswärts in Angern statt. Unsere Gegner stellten aber im Gegensatz zur Hinrunde um. Statt Stefanie Kostolani verstärkten sich die Gastgeber mit Christian Molnar.

Florian begann gegen Schandl. Ein knappes Spiel, wenn man die einzelnen Sätze betrachtet. 18:16, 11:9 und 11:9 markieren trotzdem eine 3:0 Satzniederlage.

Fabian musste gleich gegen Molnar spielen und konnte aber vor allem im 2. Satz ausgezeichnet mithalten. Eine schöne Partie zum Zuschauen, aber im Endeffekt war Molnar klar besser und gewann 3:0.

Luka konnte gegen Kratochwil leider auch nicht siegreich von der Platte gehen. Ähnlich knapp wie Florian in der ersten knapp verlor auch Luka 3:0.

Im Doppel war auch irgendwie der Wurm drin. Nicht getroffene Bälle und Services, die ins Out gehen helfen da nur bedingt. Fabian und Luka scheiterten gegen Molnar/Schandl.

Eine Partie, die keine große Erwähnung verdient war Florian gegen Molnar. Schnelles 3:0 mit ein paar guten Bällen in Satz 2, sonst chancenlos.

Um nicht “Satzlos aus Strasshof” (unreiner Reim) im Titel des Berichtes zu schreiben, gewann Luka gegen seinen “Angstgegner” Schandl mit 3:1. Musste lediglich Satz 3 abgeben. Aber Schandl spielte auch diesmal wieder eine tolle Partie. Luka konnte aber unter anderem durch Motivationscoaching von Daniel und Tipps von Werner sein Spiel ab Satz 2 besser umsetzen und das Spiel gewinnen.

Für Fabian war trotzdem nichts mehr gegen Kratochwil drinnen. 3:0 wirkt erneut sehr hart, aber man hat nicht immer gute Tage.

Somit siegt SGAS3 mit 6:1.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Zuschauern heute und auch sonst während des Meisterschaftsbetriebes für die Unterstützung bedanken.

An “meine” Mannschaft: Es hatte jeder immer seine Aufgabe. Ich durfte/musste Mannschaftsführer sein beziehungsweise manchmal fahren, Fabian schrieb großteils die Berichte und fuhr auch oft und Luka gewann die meisten Spiele. So war jeder wichtig.

Es war im Großen und Ganzen eine sehr gute Saison. Vor einigen Wochen hörten wir Stimmen, die über Abstieg gesprochen haben. Die Saison auf voraussichtlich auf Platz 4 zu beenden ist großartig. Die sehr ambitionierten Ziele Platz 3 zu erreichen werden wir somit knapp verfehlen, aber wir sind denke ich alle zufrieden und freuen uns auf die verdiente Pause.

OGÄN3 zu 2. gegen SGSTO3

Ohne den durch Krankheit geschwächten Fabian traten Florian und Luka gegen Stockerau an. Die spielten mit Reisinger, Fletl und Brandl.

Florian eröffnete gegen Reisinger und spielte keine schlechte Partie. Ich habe das Gefühl, dass ich das noch öfter schreiben könnte. Etwas unglücklich verlor Florian den ersten Satz mit 12:10 und den nächsten auf 9. Dann ging auch nicht mehr. Eine 3:0 Niederlage, die in der Höhe nicht ganz gerecht erscheint, wenn man das Match gesehen hat.

Luka spielte dann gegen Brandl, den er bereits von der U18 kannte. Aber Luka war doch etwas überrascht von der Leistungssteigerung seines Kontrahenten. Luka konnte nicht ganz mit dem flotten Angriffsspiel mithalten, gewann zwar Satz 2, aber leider keinen weiteren.

Ein Linkshänderdoppel kann in den wenigsten Fällen gut gehen. Luka und Daniel haben uns letztes Jahr gezeigt, dass es geht, aber Luka und Florian kann sich auch sehen lassen – zumindest an diesem Abend. Der erste Satz war noch schwer und konnte von den Hausherren Fletl/Brandl mit 11:9 gewonnen werden. Aber Luka und Florian kamen besser in die Partie und drehten den Spieß im nächsten Satz um und gewannen auch die anderen Sätze.

Florian spielte danach gegen Fletl. Eine kuriose Partie. 11:6 für Fletl im ersten Satz, 11:2 für Florian im zweiten Satz, 11:3 für Fletl im dritten Satz, 11:5 für Florian im vierten Satz. Es drehte alles recht flott. Der fünfte Satz wurde intensiver und es begannen “Cho-Rufe”. Ob Fletls Sieg dadurch entschieden wurde darf aber bezweifelt werden. Der Stockerauer spielte sein Spiel fertig und Florian war auch nicht gerade vom Glück gesegnet. Florian verlor mit 11:7.

Eine sehr enge Partie spielte Luka gegen Reisinger. Die beiden schenkten sich nichts und alle Sätze waren knapp. Daraus ergibt sich ein fünfter Satz. Luka spielte eine Spur konzentrierter als sein um 2 Köpfe größerer Gegner und konnte die Partie im letzten Satz mit 11:8 zu unseren Gunsten entscheiden.

Danach konnten wir rechnerisch nicht mehr gewinnen aber der Reihenfolge nach waren noch 1-2 Spiele zu absolvieren. Gesagt, getan. Luka schoss Fletl mit einem glatten und recht ungefährdeten 3:0 von der Platte und ermöglichte Florian damit eine weitere Partie.

Florian spielte gegen Brandl. Florian war zum Teil recht ratlos in diesem Spiel. Besonders den ersten Satz konnte er sich nicht erklären. 8:2 (könnte auch 9:2 gewesen sein) vorne gewesen und 11:9 verloren. Sollte aber zeigen, dass er Chancen hatte zu gewinnen. Florian sicherte sich Satz 2 und 3. Den vierten verlor er wieder. Im letzten Satz war es ein Duell auf Augenhöhe, das oft durch Services entschieden wurde. Bei 9:8 für Florian nahm Stockerau ein Time-Out und Florian verlor leider noch 11:9. Wieder gut gespielt aber nicht fertig gespielt.

Etwas geknickt, aber mit einem Lächeln nach einem kurzen Austausch mit den sehr fairen Gegnern, verließen wir die Halle und freuen uns schon auf die nächste Begegnung in voller Besetzung.