Wieder ein langes Spiel von OGÄN4

Wird denn das zur Gewohnheit? So gern wir alle diesen Sport betreiben, muss es nicht immer eine Angelegenheit über 4 Stunden sein. Florian begann gegen Mareiner. In der Hinrunde konnte Florian nicht gegen die Spielgemeinschaft Weinviertel spielen und auch dieses Mal war er leicht angeschlagen. Das darf aber keine Ausrede für die 3:0 Niederlage gegen Mareiner sein, der eine tolle Partie (mit technischen Besonderheiten beim Service) spielte.
Daniel wollte es gegen Huber besser machen als Florian im ersten Spiel. Ein Wechselbad der Gefühle. Mal gewinnt er einen Satz bravurös, dann verliert Daniel wieder recht deutlich. Ein Entscheidungssatz musste her. Normalerweise die Stärke von Daniel, aber hier war der Gegner an diesem Abend eine Spur zu stark. Es setzte eine 5-Satz-Niederlage für Daniel.
Aber auf Verena war nach kurzem Formtief wieder Verlass. Sie brachte den Anschlusspunkt, nach einem 3:1 gegen Petuely, der mit seinen schnellen Angriffen oft gefährlich wurde. Verena konnte aber ebenso gedankenschnell reagieren und war oft selbst dann zum Konter bereit.
Die Standarddoppelbesetzung in Form von Verena und Florian war erneut im Doppel erfolgreich. Gegen Petuely/Huber waren aber 5 Sätze von Nöten. Aber auch das Service-Chaos nach Seitenwechsel beim Stand von 7:7 brachte das OGÄN Doppel nicht zu stark aus der Fassung.
Aber es war bis dato trotzdem nicht der Tag von Florian. Er spielte eine Partie zum vergessen gegen Huber. Fand nicht in den Rhythmus und stand die meiste Zeit, zwecks fehlender Motivation, recht aufrecht.
Erneut in Rückstand geraten wollte Verena nicht akzeptieren. Deshalb gewann sie gegen Mareiner mit 3:1. Es wurde von Satz zu Satz knapper. Mareiner steigerte sich und konnte sich Satz 3 auf Unterschied sichern. Er hatte möglicherweise zu viel Pulver verschossen, denn der 4. und in diesem Fall der entscheidende Satz, ging klar an Verena.
Somit steht es gesamt 3:3. Also noch alles offen. Ein Spiel voller schöner Ballwechsel folgte. Daniel gegen Petuely. Weil es so schön war, ging es auch gleich über die volle Distanz. Diesmal behielt Daniel die nerven und spielte einen bärenstarken letzten Satz.
Verena spielte dann gegen Huber. Vorher mit Tipps von Papa Christian ausgestattet, ging es gegen den Doppel-Noppen-Penholder-Spieler – oder wie auch immer man das nennen mag/kann – los. Wie Herbert vielleicht gesagt hätte: das war wohl zu wenig Zielwasser. Verena konnte die Tipps nicht ganz umsetzen, fand zwar phasenweise gut rein, wurde jedoch nicht mit einem Satzgewinn dafür belohnt.
Florian – inzwischen fast wieder ausgekühlt – konnte nun schlimmeres verhindern. Zum einen das X fixieren, zum anderen, wollte er natürlich wenigstens ein Einzel an diesem Abend gewinnen. Sein Gegner war aber Petuely, der auch noch einen Sieg erspielen wollte. Florian konnte sich aber nochmal besser fokussieren und konzentrieren und ging als Sieger hervor. Für Florian gab es in den Einzeln somit ausschließlich 3:0 Spiele. 2 Verloren und 1 gewonnen.
Vorlage zum Sieg für Mr Dramatik, ihr kennt ihn aber wahrscheinlich als „Daniel“. Er spielte gegen Mareiner. Zuerst verlor Daniel die ersten beiden Sätze mit 11:9, konnte aber Satz 3 und 4 beachtlich mit 11:7 und 11:3 gewinnen. Der 5. Satz war, auch durch den psychologischen Vorteil, wie für Daniel gemacht. Er gewann 11:6 und somit konnte OGÄN4 gegen SGWV6 mit 6:4 gewinnen. Somit lebt die Chance auf Platz 2, sofern Lassee mal Punkte liegen lässt.
Danke an alle Zuschauer, die ihre Geduld bewiesen und teilweise sogar bis zum Schluss blieben.

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